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Wie fühlt es sich an, eine sorbische/wendische Tracht zu tragen? Was passiert, wenn Frauen und Männer ihre Alltagskleidung ablegen und in ein Gewand schlüpfen, das weit mehr ist als Stoff, Farbe und Stickerei? Und wie wirken Trachten auf Menschen, die ihnen begegnen?
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Anlässlich des Deutschen Trachtentages im Spreewald geht diese Reportage der besonderen Ausstrahlung sorbischer/wendischer Trachten nach. Sie erzählt von Heimatgefühl, Identität und dem starken Moment, sichtbar „dazuzugehören“. Die Tracht zeigt nach außen: „Ich bin Teil dieser Minderheit“. Der Deutsche Trachtenverband schätzt, dass rund eine Million Menschen in Deutschland ihre Heimatverbundenheit durch das Tragen historischer Trachten ausdrücken. Auch die Kulturwissenschaft beschäftigt sich mit der Frage, welche Wirkung Trachten entfalten - auf die, die sie tragen, und auf die, die sie betrachten. Eine Reportage von Britta Wulf und Reiner Nagel über Kleidung mit Geschichte, über Stolz, Zugehörigkeit und die stille Macht der Tracht.
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Personen
| von: | Britta Wulf, Reiner Nagel |