Übersicht
Bombenleger, pädophile Kindesentführer, perfide Gurus und Superreiche mit ihren Machtspielchen - solche Zeitgenossen kennt man (wenn man Glück hat) nur aus den Nachrichten. Doch sie sind unter uns, getarnt als unscheinbare Nachbarn, entfernte Bekannte, YogalehrerInnen - wie die vier Kurzfilme „Roadkill“, „Die Zelle“, „8einhalb Minuten“ und „Unter der Welle“ eindrücklich zeigen.
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Details
1. Roadkill (D 2025)
Regie: Louis Gering
Buch: Louis Gering und Erik Kierzek
Produktion: HFF München
Darstellende: James Newton, Isabella Wolf, Paul Maximilian Pira, Paulina Rümmelein, Jurij Rosstalnyj, Florian Elschker, Martin Schülke
Preise: Shnit World Wide Short Film Festival: Tribute Award
Champagner, Charme und Chauvinismus. In Jaspers Villa erleben Marius und Dariya , wie dünn der Firnis der Zivilisation ist. Eine bitterböse Satire über Status, Geld und Machtspiele.
2. Die Zelle (D 2025)
Buch und Regie: Daniel Bier
Produktion: HFF München mit BR
Darstellende: Max Schimmelpfennig, Merlin Rose, Anselm Müllerschön, Emma Stratmann, Michael Goldberg, Loni Mühlberger, Roberto Martinez
Anfang der 90er-Jahre infiltriert ein V-Mann eine rechtsextreme Terrorzelle. Doch als er die Untätigkeit des Staates erkennt, beginnt er zu zweifeln - und taucht immer tiefer in die illegalen Aktionen der Gruppe ein.
3. 8einhalb Minuten (D 2023)
Regie: Stephanie Olthoff
Buch: Jana Forkel
Produktion: Hamburg Media School mit BR, gefördert von MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein
Darstellende: Nutsa Kekelia, Anton Feldmann, Jessica McIntyre, Till Demuth, Albrecht Ganskopf, Sieglinde Gerloff
Mia und ihre Tochter treffen vor dem Supermarkt einen alten Bekannten wieder, der ihnen zunehmend bedrohlich vorkommt, denn sein vermeintlicher „Sohn“ sendet verzweifelte Signale.
4. Unter der Welle (D 2021)
Buch und Regie: Veronika Hafner
Produktion: Elfenholz Film GmbH mit HFF München und BR, gefördert durch FFF Bayern
Darstellende: Sidonie von Krosigk, Nicole Marischka, Vanessa Eckart, Isabella Wolf, Thomas Lettow, Ben Reynolds
Preise u.a.: Max Ophüls Preis 2022 in den Kategorien Bester mittellanger Film und Publikumspreis mittellanger Film
Eine unbeschwerte junge Frau wird in einem abgeschiedenen Yoga-Retreat in vermeintlicher Wohlfühlatmosphäre von der Leiterin und den anderen Teilnehmerinnen dazu gedrängt, traumatische Erinnerungen preiszugeben.
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