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Schottische Highlands, französische Brenne, ungarische Puszta und spanische Dehesa: Was macht den biologischen Reichtum dieser vier Regionen aus?Die spanische Dehesa erinnert an die afrikanische Savanne und beherbergt eine außergewöhnliche Vielzahl von Greifvögeln und gefährdeten Arten. Können diese trotz eines dort angelegten Agroforstsystems bewahrt werden?
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Seit Jahrtausenden prägt der Mensch die Landschaften Europas. Die vierteilige Dokumentationsreihe „Europa, von wegen wild!“ geht der Entwicklung von vier Regionen nach, in denen Mensch und Natur in fragilem Gleichgewicht leben. Historiker, Archäologen und Biologen erforschen den Einfluss der Menschen auf die scheinbar unberührte Natur.Die Dehesa im spanischen Südwesten lässt die Herzen von Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern weltweit höherschlagen. Wegen ihrer Ähnlichkeit zu afrikanischen Landschaften trägt sie den Spitznamen „europäische Savanne“. In keiner anderen Region des alten Kontinents finden sich mehr gefährdete Arten oder eine größere Dichte an Greifvögeln. Bäume, Nahrung, Wasser, Schatten - die idealen Bedingungen in der Dehesa sorgten für die Herausbildung dieser außergewöhnlichen Artenvielfalt. Und ausgerechnet hier gelang es den Menschen, das weitläufigste Agroforstsystem Europas zu schaffen. Es umfasst drei Landschaftsarten: Wiesen mit vereinzelten Eichenhainen, Weideflächen für die Viehzucht und bewirtschaftete Gebiete, in denen Gras gesät wird, damit die Tiere trotz des ungünstigen mediterranen Klimas und der nährstoffarmen Böden genügend Futter finden. Wie wirkt sich das auf die Vielfalt aus?
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