Tracks East

Wie das Netz uns manipuliert (Deutschland, 2026)

bis 20:15
Magazin
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • 20260725194000
VPS 00:00

Übersicht

Influencer werden zunehmend zum Instrument gezielter Propaganda: Nicht nur Russland, China und die Rechte in den USA nutzen Social Media, um Narrative subtil zu verbreiten. Zwischen Reisevideos, Lifestyle-Content und Politik verschwimmen die Grenzen. „Tracks East“ fragt: Was passiert, wenn Propaganda wie ganz normaler Content aussieht?

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    Reisevideos, Lifestyle-Posts, Musikclips - auf den ersten Blick nichts Politisches. Doch hinter scheinbar harmlosen Social-Media-Inhalten steckt zunehmend kalkulierte Propaganda: oft staatlich gesteuert, zielgerichtet und kaum als solche erkennbar. Genau das ist das Prinzip von Soft-Propaganda: Wer seinen Alltag zeigt, wirkt authentisch. Wer authentisch wirkt, dem wird geglaubt. Und wem geglaubt wird, der kann Meinungen formen - über Likes, Stories und Videos. Russland lässt westliche Influencer das Land als „normalen“, missverstandenen Staat darstellen. In besetzten ukrainischen Gebieten werden seit April 2026 junge Creator in Content-Camps ausgebildet, um prorussische Narrative zu verbreiten. In Mariupol zeigen Videos den scheinbaren Glanz des Wiederaufbaus. In den USA ist Social Media das Ökosystem der neuen Rechten. Steve Vilchez aus Texas war zwölf Jahre alt, als er anfing, Influencern wie Charlie Kirk und Ben Shapiro zu folgen. Erst der Sturm auf das Kapitol brachte Zweifel. China wiederum lädt internationale Influencer auf bezahlte Städtetouren ein, um sein Narrativ zu pushen - während im bedrohten Taiwan Rapperin Yang Shu-Ya einer der wenigen Artists ist, die sich offen dagegen positioniert.

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