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Eine Gruppe amerikanischer Touristen besucht in 24 Tagen neun europäische Länder. Die Reisenden aus den USA versuchen, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele europäische Länder zu sehen. Die meiste Zeit verbringen sie im Reisebus oder in ausgesuchten Souvenirläden.
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Nicht nur die Musik kam damals aus den Vereinigten Staaten, es kamen auch viele Touristen, die einmal „good old Europe“ sehen wollten. Auch für gutverdienende Amerikanerinnen und Amerikaner war das keine ganz billige Angelegenheit, manche mussten lange dafür sparen. Helmut Greulich hat 1962 in seinem Film „Europa in 24 Tagen“ eine US-amerikanische Reisegesellschaft begleitet: sie fährt per Bus in dreieinhalb Wochen durch elf Länder! Abfahrt ist in London und dann geht es über Amsterdam, Brüssel, Koblenz, Heidelberg, Luzern, Innsbruck, Venedig, Florenz, Rom, Monte Carlo, Grenoble und Dijon nach Paris, der Endstation dieser Tour. Oder war das doch eher eine Tortur? Am Ende erinnert sich die eine nur noch an die tollen Läden, ein anderer nur noch an Kirchen und schöne Frauen und wieder ein anderer rätselt, ob Florenz die Stadt gewesen ist, in der sie im Ratskeller gespeist haben, oder war das doch in Luzern?
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