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Bruno und Malik kümmern sich im Großraum Paris mit unkonventionellen Methoden um schwer autistische Kinder und Jugendliche, für die der Staat keine Lösung hat, sogenannte Systemsprenger. Als sie junge Betreuer aus Problemvierteln ausbilden, wächst der Druck der Behörden. Tragikomödie von Eric Toledano und Olivier Nakache nach wahren Vorbildern.
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Seit 20 Jahren arbeiten Bruno und Malik im Großraum Paris mit Menschen, die durch das gesellschaftliche Raster fallen. Bruno leitet eine private Einrichtung für schwer autistische Kinder und Jugendliche, die von staatlichen Heimen oft abgewiesen werden. Malik bildet junge Männer aus schwierigen sozialen Verhältnissen zu Betreuern aus und bindet sie in die tägliche Arbeit mit den Schützlingen ein. Gemeinsam schaffen die beiden ein ungewöhnliches Netzwerk, das dort einspringt, wo das System nicht mehr weiterweiß. Dabei geraten vor allem zwei Jugendliche in den Blick: Joseph, der Fortschritte gemacht hat, aber in der Métro immer wieder die Notbremse zieht, und Valentin, dessen heftige Selbstverletzungen jede Betreuung zur Herausforderung machen. Zugleich wächst die Verantwortung für die jungen Betreuer, die bei Malik eine neue Perspektive finden sollen. Doch je erfolgreicher und bekannter Brunos und Maliks Institution wird, desto stärker geraten ihre Methoden unter Druck. Die Gesundheitsbehörde prüft die Arbeit der Einrichtung kritisch; Vorschriften und Kontrollinstanzen drohen das innovative System zu kippen.
Nach ihren Erfolgen „Ziemlich beste Freunde“ und „Heute bin ich Samba“ überzeugen die Regisseure Eric Toledano und Olivier Nakache auch hier durch ihre Nähe zu den Figuren und den feinen Humor. Viele Rollen sind mit Laien und jungen Menschen mit Autismus besetzt. So verbindet der Film soziale Dringlichkeit mit dokumentarischer Genauigkeit und großer Menschlichkeit.
Hinweis
„Alles außer gewöhnlich“ basiert auf den Erfahrungen zweier realer Hilfsinitiativen, die Eric Toledano und Olivier Nakache über einige Jahre begleitet haben. Vor dem Dreh beobachteten sie den Alltag der Vereine und ließen sich für ihre Szenen von tatsächlich Erlebtem inspirieren. Der Film lief 2019 als Abschlussfilm in Cannes.Synchronfassung, Audiodeskription, Produktion: Quad, Ten Cinéma, TF1 Films Production, Gaumont, 120 Films, Belga Productions
Personen
Schauspieler: Rolle | Bruno Malik Hélène Joseph Valentin Dylan |
| Regie: | Eric Toledano, Olivier Nakache |
| Drehbuch: | Eric Toledano, Olivier Nakache |
| Kamera: | Antoine Sanier |
| Musik: | Grandbrothers |