Meine Straße in Warschau: Die Wilcza

Deutschland / Polen, 2024
bis 02:15
Dokumentarfilm
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260721004000
VPS 00:00

Übersicht

Im filmischen Porträt wird die Wilcza, eine kleine Straße im Zentrum von Warschau, zu einem Kaleidoskop der polnischen Gesellschaft. Hinter der Kamera steht ein indischer Einwanderer, der die Distanz zwischen sich und einem von Widersprüchen geprägten Land zu überwinden versucht. Eine poetische wie humorvolle Reflexion über Verlust, Heimat und europäische Migrationspolitik.

Themen

    Details

    Der indische Filmemacher Arjun Talwar ist vor mehr als zehn Jahren nach Polen immigriert, hat aber immer noch Schwierigkeiten, in diese Welt zu passen. Die „Ulica Wilcza“, die Straße, in der er lebt, macht es ihm nicht gerade leicht. Um seine Integration voranzutreiben und in der Hoffnung, dabei sein eigenes Fremdheitsgefühl zu überwinden, beginnt er, seine Nachbarn zu filmen und seine Beziehungen zu ihnen auf die Probe zu stellen. Mit Hilfe seiner Freundin Mo, ebenfalls eine eingewanderte Filmemacherin, entdeckt Arjun verborgene Geheimnisse der Nachbarschaft und ihrer Bewohner. Er lernt Menschen kennen, die wie er zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen imaginierter und echter Heimat leben. Wie ein unsichtbares Band verbindet die Straße sie alle und spendet Trost in der Melancholie des Alltags. Entlang dieses kilometerlangen Bandes entsteht ein Bild des modernen Europas, ein Kaleidoskop von Widersprüchen und Ängsten. Einem Land, das oft als homogen, abweisend und unter der damaligen Regierung der rechtspopulistischen PiS-Partei („Prawo i Sprawiedliwosc“/„Recht und Gerechtigkeit“) politisch rechts wahrgenommen wird, wird hier von einem ausländischen Filmemacher der Spiegel vorgehalten. Der preisgekrönte Dokumentarfilm feierte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2025 und lief danach erfolgreich auf vielen weiteren Festivals.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Arjun Talwar


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