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Staub, Stemmeisen und 25 Tonnen Gestein: Am Fuß des Gletschers Snäfellsjökull auf Island entsteht in einem einsamen Outdooratelier ein neues Kunstwerk von Jo Kley.
Der Kieler Bildhauer arbeitet im Auftrag der isländischen Gemeinde Hellissandur an einer neuen Skulptur aus vier schweren Basaltklötzen. Diese wurden aus einem isländischen Steinbruch in der Nähe mit Dynamit gesprengt.
Von der Hauptstadt Reykjavik sind es 200 Kilometer zur Halbinsel Snäfellsnes, wo Jo Kley gerade lebt. Dort begegnet er dem isländischen Künstler Bjarni Sigurbjörnsson, der mit seiner Frau Ragna in einem beeindruckenden Haus wohnt und arbeitet, und vielen anderen interessanten Menschen, die dorthin gezogen sind. Hellissandur zieht einige Lebenskünstler an und erfindet sich gerade neu.
Jo Kley ist schon mal von einer dicken Staubschicht bedeckt, er klettert auf den großen Kolossen aus Stein trittsicher und leichtfüßig herum, klopft, sägt und schleift das harte Gestein. Vier Monate wird er damit beschäftigt sein. Seine Skulpturen sind mittlerweile auf der ganzen Welt zu sehen: in Dubai, Japan, Brasilien und jetzt schon zum zweiten Mal auf Island. Kley ist ein begeisternder Künstler auf Reisen.
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