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Wenn bei Bockys Imbiss in Plön die Fritteuse heißläuft, bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Andrea Bock steht hinter dem Tresen, serviert Currywurst, Bauernfrühstück und vegetarische Gerichte. Draußen warten Handwerker auf ihre Pommes-Schranke, Bundeswehrsoldaten holen sich ein schnelles Mittagessen, Urlauber freuen sich auf schleswig-holsteinische Hausmannskost. Mittendrin die ganze Familie: Ehemann André, der mehrere Schwenkgrills betreibt, Sohn Fiete, der nach der Schule mithilft, und Oma Gudrun, die mit 74 Jahren immer noch selbstverständlich anpackt. Drei Generationen, ein Imbiss - ein eingespieltes Team.
Himmelfahrt ist für die Familie das erste entscheidende Wochenende im Jahr: Dann muss die Kasse klingeln. Zusätzlich zum Imbiss in Plön baut André einen Bierwagen auf und hofft auf viele Gäste, die auf Vatertagstour unterwegs sind.
Parallel plant er seinen großen Einsatz auf Sylt: Beim Surf World Cup versorgt er Sportler, Touristen und Einheimische mit Bratwürsten und Schaschlikspießen. Doch der Personalmangel ist so groß, dass Familie Bock umdisponieren muss. Sohn Fiete und Oma Gudrun fahren mit auf die Insel, während Andrea den Alltag im Imbiss in Plön allein stemmt.
„Die Nordreportage“ vom NDR erzählt von einem Familienbetrieb, in dem alle mit anpacken müssen, damit der Laden läuft - in Plön wie auf Sylt. Vom stressigen Feiertagsgeschäft bis zum Surf-Event am Meer erlebt man eine Familie, die zusammenhält, auch, wenn es turbulent wird. Zwischen Grillfett, Familienalltag und norddeutschem Schnack zeigt der Film einen Mikrokosmos, der vielen Menschen vertraut ist: ehrliche Gastro-Arbeit, bodenständige Hausmannskost und ein Familienleben, das sich Tag für Tag rund um den Imbiss organisiert.
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