Hotel-Legenden

Raffles Europejski in Warschau (Deutschland, 2023)

bis 02:25
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260713013000
VPS 00:00

Übersicht

Das Hotel Europejski in Warschau ist im wahrsten Sinne eine Legende. Im Herzen der Stadt formuliert es seit seiner Gründung vor rund 170 Jahren einen hohen Anspruch: Brücken schlagen zwischen Ost und West in einer der schönsten Städte Osteuropas. Der Name „Hotel Europejski“ - das „europäische Hotel“ - ist Programm. Die politischen und geistigen Eliten Europas und der Welt treffen sich hier. Im Krieg von der deutschen Wehrmacht besetzt und schließlich zerstört, wird es unter kommunistischer Herrschaft wieder zu einem Luxushotel geformt. Nach der politischen Wende schafft es die Hotelgründerfamilie, ihren einstigen Besitz zu übernehmen und den alten Geist des Hauses neu zu beleben.

Themen

    Details

    Treffpunkt der Welt: Das Hotel Europejski machte seinem Namen „europäisches Hotel“ volle Ehre. Vor rund 170 Jahren glänzte das Hotel schon mit großen Salons, fürstlicher Architektur und bester Gastronomie. Hier trafen sich die politischen und geistigen Eliten aus ganz Europa. Vor fünf Jahren, nachdem es endlich wieder im Besitz der Gründerfamilie war, wurde es neu eröffnet. Heute ist das Luxushotel mit seinem renommierten Service und der edlen Ausstattung erneut auf dem Weg, zu einem kulturellen Zentrum zu werden. Die Standards westlicher Grandhotels sollen auch in Warschau gelten. Seweryn Czetwertynski, der Schwiegersohn des Hotelgründers, wird das Hotel Europejski zum Treffpunkt der politischen und intellektuellen Eliten Europas und der Welt formen. Er ist selbst ein einflussreicher Politiker seiner Zeit und liebt es, nach einem langen Tag im Parlament seine Gäste als Kellner zu überraschen. Im Zweiten Weltkrieg besetzt die deutsche Wehrmacht das Hotel und quartiert dort ihre Offiziere ein, um es am Ende selbst zu zerstören. Hotelchef Seweryn Czetwertynski wird als politischer Häftling in die Konzentrationslager von Auschwitz und Buchenwald deportiert. Mit der Machtübernahme der Kommunisten nach dem Krieg wird das Hotel enteignet, aber als solches weiterbetrieben. Wieder soll es das erste Hotel am Platz sein und erfährt eine umfassende Renovierung. Nach der politischen Wende versucht die Familie mit Erfolg ihre Erbansprüche geltend zu machen. Sie will das mittlerweile heruntergekommene Hotel wieder zu dem besten Hotel Polens machen. Der Anspruch ist hoch und die Familie findet Partner, um das Projekt zu finanzieren. Umfassende Sanierungs- und Neubaumaßnahmen werden ergriffen, um den alten Geist des Hauses neu zu definieren. 2018 war Neueröffnung. Herausgekommen ist ein Hotel, bei dem nichts dem Zufall überlassen wird.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Jörg Jung


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