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Das Mamounia in Marrakesch ist ein orientalisches Grandhotel mit bedeutender Geschichte. Der französische Künstler Jacques Majorelle erfindet hier einen neuen Blauton, der später die ganze Stadt prägt. Der Modeschöpfer Yves Saint Laurent wird Majorelles Spuren aufnehmen und durch das Mamounia seine Oase der Ruhe finden. Winston Churchill sucht im Hotel Frieden während des Krieges - auch er malt hier. Seine Bilder sind heute Millionen wert. Während Majorelle mit seinen Gemälden in Vergessenheit gerät, wird das Mamounia zur Legende und feierte 2023 sein hundertjähriges Bestehen.
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Das Mamounia in Marrakesch zählt zu den luxuriösesten Hotels. Es wurde 1923 erbaut und sollte den europäischen Reisenden eine Welt offenbaren, die den Charme der berühmten marokkanischen Altstadt mit europäischem Luxus kombiniert. Dekorative Kunst spielt bis heute eine große Rolle im Hotel.
Und als Hoteldekorateur betritt hier ein französischer Künstler die Bühne, der später die Stadt prägen wird: Jacques Majorelle. Das unverwechselbare leuchtende Majorelle-Blau ziert heute nicht nur das Mamounia, sondern ist in ganz Marrakesch wiederzufinden. Was kaum bekannt ist: Majorelle hinterlässt auch ein umfangreiches Werk als Maler - Bilder, zu denen ihn das Hotel inspiriert hat.
Doch dort beginnt nicht nur seine Liebesgeschichte mit Marrakesch. Der Modeschöpfer Yves Saint Laurent wird Jahrzehnte später Majorelles Spuren aufnehmen und durch das Mamounia seine Oase der Ruhe finden. Das heutige Yves-Saint-Laurent-Museum in Marrakesch steht gleich neben Majorelles ehemaligem Garten.
Der britische Premierminister Winston Churchill wiederum sucht im Hotel Frieden während des Krieges - auch er malt hier. Seine Bilder sind heute Millionen wert. Während Majorelle, der Künstler aus Nancy, mit seinen Bildern in Vergessenheit gerät, wird das Mamounia zur Legende. 2023 wurde das Hotel 100 Jahre alt.
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