Eisenbahn-Romantik

Nach der Flut -- Neubeginn zwischen Ahr und Eifel
Folge 1022

bis 10:50
Tourismus
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Übersicht

Am 14./15. Juli 2021 ereignete sich das bisher folgenreichste Hochwasser in Deutschland. Auch die Bahn-Infrastruktur wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Laut Bahn wurden 600 Kilometer Schiene unbefahrbar und 80 Bahnhöfe teils schwer beschädigt. Besonders betroffen war Rheinland-Pfalz. Zwischen Remagen und Ahrbrück musste rund die Hälfte der Strecke der Ahrtalbahn neu gebaut werden.

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    Am 14./15. Juli 2021 ereignete sich das bisher größte und folgenreichste Hochwasser in Deutschland. Neben Wohnhäusern und Fabrikgebäuden wurde vor allem die Infrastruktur stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach ersten Angaben der Bahn wurden 600 Kilometer Schiene unbefahrbar und 80 Bahnhöfe teils schwer beschädigt. Besonders betroffen waren die Schienenwege in Rheinland-Pfalz. Zwischen Remagen und Ahrbrück musste rund die Hälfte der Strecke der Ahrtalbahn neu gebaut werden. Acht Brücken wurden zerstört, Stellwerke überflutet. Hochwasser sind im Ahrtal nicht außergewöhnlich, doch das von 2021 übertrifft sogar das letzte große Ahr-Hochwasser von 1910. Auch damals wurden Teile der Bahn fortgerissen und viele Menschen starben. Auf der Eifelstrecke zwischen Ehrang und Nettersheim wurden 50 Kilometer Bahnstrecke unbefahrbar. Das Flüsschen Kyll hatte sich in der Hochwassernacht in einen reißenden Strom verwandelt und die Stadt Gerolstein bahntechnisch von der Außenwelt abgeschnitten.

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