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Helma Ortmann gehört Europas einzige Gartenzwerg-Manufaktur. Mit zum Teil hundert Jahre alten Formen und viel Know-how fertigt sie kleine Kunstwerke aus Ton und Farbe.
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Lieben oder hassen? - bei Gartenzwergen ist da wenig Spielraum. Die Herstellung der Zwerge erfordert viel Liebe, einen Blick fürs Detail und jede Menge Know-how. Helma Ortmann gehört Europas einzige Gartenzwerg-Manufaktur in Gräfenroda. Sie gießt die Zwerge in zum Teil mehr als hundert Jahre alte Modellformen. Bereits die Konsistenz des Tongemischs ist entscheidend. Auch das Ausformen muss genau zum richtigen Zeitpunkt geschehen, damit der Gartenzwerg gelingt. Dann braucht es viel Geduld und Sorgfalt, um die einzelnen Teile sauber zu verbinden. Helma Ortmann kennt die Tricks, damit beim späteren Brennen die Form nicht platzt. Ein Gartenzwerg kann aus 14 einzelnen Teilen bestehen. Der Bart wird noch handgezupft und nur wenn alles stimmt, wandert der Zwerg in den Brennofen. Dann kommt Sven Berra, ein Gartenzwerg-Nerd im besten Sinne, und widmet sich der aufwändigen Bemalung. Auch hier ist sie wieder zu spüren: die Liebe für den Gartenzwerg.
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