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Er gilt als „Banksy of Fashion“. Er ist ein Mythos der Modewelt, dessen Gesicht niemand kennt: Martin Margiela. Der belgische Designer inspiriert zahlreiche junge Modeschaffende. Dem Filmemacher Reiner Holzemer ist es gelungen, Margiela aus dem Off über seinen Werdegang und sein Modeunternehmen „Maison Martin Margiela“ erzählen zu lassen. Exklusiv kommentiert er für diesen Dokumentarfilm sein Werk, berichtet von wichtigen Stationen seiner Kindheit und Jugend, und erklärt, warum er das erfolgreiche Label nach 20 Jahren und 41 markanten Kollektionen verlassen hat.
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Der 1957 geborene belgische Modedesigner Martin Margiela inspiriert bis heute viele seiner jüngeren Kolleginnen und Kollegen, ohne sein Gesicht in der Öffentlichkeit gezeigt zu haben. In diesem Dokumentarfilm ergreift er erstmals das Wort, um durch seine Karriere zu führen und interessante Aspekte seines Lebens zu enthüllen. Nach Abschluss des Studiums in Antwerpen startet Margiela seine Karriere als Assistent von Jean Paul Gaultier. Später gründet er mit Jenny Meirens ein eigenes Modeunternehmen: „Maison Martin Margiela“. 20 Jahre und 41 markante Kollektionen später zieht sich einer der einflussreichsten Modeschöpfer leise und ohne öffentliche Verlautbarung zurück.
Margielas konzeptuelle Herangehensweise an die Mode stellt ästhetischen Grundannahmen seiner Zeit infrage. Er gilt als der große Dekonstruktivist der Mode, immer bemüht, die Stufen des handwerklichen Prozesses seiner Kreationen durchschimmern zu lassen. Margiela zeigt das Unfertige und haucht gewöhnlichen Materialien neues Leben ein.
Sein stilprägender Ideenreichtum und seine Philosophie haben ihn zum Liebling der Avantgarde reifen lassen. Der Filmemacher Reiner Holzemer zeichnet ein faszinierendes Porträt eines „Banksys der Modewelt“. Margielas Anonymität bleibt gewahrt, doch der Klang seiner Stimme und die Bewegungen seiner Hände erzählen eine sehr persönliche Geschichte.
Im Film kommen neben anderen Jean Paul Gaultier, Carine Roitfeld, die Trendforscherin Lidewij Edelkoort, die „New York Times“-Modekritikerin Cathy Horyn und der Modehistoriker Olivier Saillard zu Wort. Den Soundtrack komponierte die belgische Band dEUS.
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Synchronfassung
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