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Madagaskar ist Wildnis und Sehnsuchtsziel. Es ist die Heimat von knapp 30 Millionen Menschen und es ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die vielfältige und facettenreiche Insel gilt nicht umsonst als der achte Kontinent. Diese Dokumentation führt in den Urwald und an den Strand, in die staubige Steppe und auf die belebten Straßen der Hauptstadt Antananarivo. Die Dokumentation ist ein Streifzug durch das ursprüngliche, raue Madagaskar - die Heimat von faszinierenden Tieren und von wunderbaren Menschen, die voller Zuversicht für eine gute Zukunft kämpfen.
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Berühmt ist Madagaskar für seine Lemuren, die possierlichen Halbaffen. Und für seine Vanille. Die SAVA-Region im Nordosten ist ein weltweit bedeutendes Zentrum für den Anbau der sogenannten Königin der Gewürze. „Ich bin stolz, weil wir wertvolle Produkte für die ganze Welt produzieren“, sagt Marie Rasoandalana. Vanille, Kaffee, dazu Rohstoffvorkommen in der Erde - arm ist Madagaskar eigentlich nicht. Tatsächlich aber fehlt es den Menschen im Land an vielem. Politische Krisen lähmen die Wirtschaft und den Fortschritt. Korruption und Misswirtschaft führten dazu, dass die Hälfte der Menschen in Armut lebt. Im Süden gibt es immer wieder Hungersnöte, die soziale Schieflage ist gewaltig.
In Andasibe, einer Kleinstadt im Zentralmassiv, sitzt Madame Lanto in ihrem Büro im Bahnhof und verkauft Fahrscheine. Die „Dia Tsara“-Linie von Moramanga an die Ostküste ist eine Lebensader für die Menschen. Die malerische Strecke entlang des Flusses Vohitra verbindet Dörfer, die mit dem Auto nicht zu erreichen sind. „Während der Pandemie, als kein Zug fuhr, sind wir zu Fuß gegangen“, sagt Razafindramanitra aus dem Dorf Fanasana. „60 Kilometer hin und 60 Kilometer wieder zurück.“
Die Dokumentation von Maik Gizinski ist ein Streifzug durch das raue Madagaskar - die Heimat faszinierender Tiere und wunderbarer Menschen, die voller Zuversicht für eine gute Zukunft kämpfen.
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