Übersicht
Auf der sizilianischen Vulkaninsel Ustica wächst eine besondere Linsensorte. Lavaboden verleiht der Ustica-Linse einen mineralischen Geschmack. Biolandwirt Giuseppe Mancuso erntet und verarbeitet die Linsen noch weitgehend von Hand. Auf den Tisch kommen bei den Mancusos eine mediterrane Linsensuppe, gefüllter Tintenfisch auf Saubohnen-Wildfenchel-Creme und süße Ciambelline.
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Details
Die Ustica-Linse ist eine besondere Hülsenfrucht, die nur auf der sizilianischen Vulkaninsel wächst. Das Klima und der Lavaboden verleihen dieser lokalen Sorte einen einzigartigen und intensiven Geschmack. Schon seit dem 18. Jahrhundert bauen die Ustica-Landwirte ausschließlich diese Sorte an. Sie ist reich an Kalzium, Eisen und Kalium. Aufgrund ihrer vielen Nährstoffe schaffte sie es sogar ins All - als Bestandteil einer Suppe für Astronauten.
Die Familie Mancuso baut die Linsen in der vierten Generation an und verarbeitet sie am liebsten zu einer mediterranen Suppe. Außerdem kommen auf den Tisch: die typische Pizza Usticese, süße Ciambelline - eine Art italienischer Donut aus Kartoffelteig - und gefüllter Tintenfisch auf Macco-Creme.
Hinweis
„Zu Tisch“ reist in verschiedene Regionen der Welt und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart.Synchronfassung
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