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Der US-amerikanische Künstler Robert Rauschenberg (1925-2008) gilt als Wegbereiter der Pop-Art und stellte damit die Kunstwelt auf den Kopf. Er war alles zugleich: Maler, Bildhauer, Fotograf und Performance-Künstler. Rauschenberg nimmt in seinen dreidimensionalen Werken auf, was nie zuvor in Bildern zu sehen war: Schrott und Alltagsgegenstände, ausgestopfte Tiere, Autoreifen oder Sonnenschirme, kombiniert mit Malerei. „Ich will die Neugier der Menschen wecken und sie zum Genuss ihrer eigenen Welt einladen“, sagt er und rebelliert gegen die biedere US-amerikanische Gesellschaft der 1950er-Jahre. 1964 vertritt er die Vereinigten Staaten bei der Biennale in Venedig. Er ist der erste US-amerikanische Künstler, der den großen Preis für Malerei gewinnt. Seine Bilder, Collagen und Combine Paintings sind ein Kaleidoskop urbanen Lebens. Rauschenberg setzt sich über jegliche Grenzen der Kunst hinweg, schafft künstlerische Schubladen ab und bringt genau damit die Kunstwelt voran.
Hinweis
Personen
| Regie: | Susanne Brand |
| von: | Susanne Brand |