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«Nicht reden, machen!» Ende der 1970er-Jahre versprach der Punk Rebellion und Selbstermächtigung. Auch für die Frauen in der Szene. Sie erkämpften sich ihren Platz auf der Bühne, lehnten sich gegen gesellschaftliche Normen und längst überholte weibliche Rollenbilder auf. Dies ist ihre Geschichte.
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Punk ist ein Aufbruch: roh, direkt und radikal selbstbestimmt. Ende der 1970er-Jahre entsteht im deutschsprachigen Raum eine Szene, in der Frauen laut, sichtbar und kompromisslos auftreten. Ohne Perfektion, dafür mit Haltung erobern sie Bühnen von Düsseldorf über West-Berlin bis Zürich und hinterfragen Rollenbilder, Sexismus und gesellschaftliche Enge. In Düsseldorf gründen sich Östro 430, in West-Berlin Mania D (später Malaria!) und in Zürich Kleenex .
Der Film von Reto Caduff begleitet prägende Künstlerinnen der Punk-Szene, die auch 40 Jahre später wieder oder noch immer gemeinsam auftreten. Sie erzählen von Mut, Widerstand, weiblichem Begehren und der Suche nach Freiräumen in einer männlich dominierten Musikkultur. Ihr Einfluss wirkt weit über ihre Generation hinaus und prägt bis heute Künstlerinnen, für die Punk mehr ist als Musik: ein Versprechen von Freiheit.
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