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Bettina Zimmerli flieht vor ihrer Hochsensibilität - und vor sich selbst. Bis ein Zusammenbruch sie zum Innehalten zwingt. Heute hilft Bettina anderen, ihre Empfindsamkeit als Stärke zu entdecken: «Hochsensibel zu sein, ist nur dann ein Problem, wenn man es sich nicht erlaubt, so zu sein.»
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Schon als Kind spürt Bettina Zimmerli alles. Die Stimmungen anderer, unausgesprochene Konflikte, selbst die kleinsten Spannungen: «Ich war wie eine Antenne, die alles aufnahm.» Jahrelang blendet sie ihre Hochsensibilität aus und passt sich an. Das andauernde Ignorieren führt bei Bettina zu Überforderung, Burnout und depressiven Phasen. Erst als sie nicht mehr kann, erkennt sie: «Hochsensibel zu sein, ist nur dann ein Problem, wenn ich es nicht sein will oder wenn die Gesellschaft es mir nicht erlaubt.» Sie lernt, ihre Hochsensibilität zu umarmen - und auch Grenzen zu setzen.
Heute ist Bettina Zimmerli Coach und unterstützt nicht nur Hochsensible dabei, besser zu sich selbst zu finden: «Der erste Schritt ist, stehen zu bleiben und nicht davonzulaufen - vor den eigenen Gefühlen, vor den Erwartungen anderer und vor dem, wer man wirklich ist.» Selbstannahme ist ein Schlüssel auf diesem Weg: «Für Hochsensible geht es nicht darum, weniger zu fühlen, sondern dass man lernt, damit umzugehen - und sogar Gewinn aus dieser Gabe zu ziehen.»
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