Übersicht
Der Dokumentarfilm befasst sich mit der Entstehungsgeschichte der Disco-Musik und ihrem nachhaltigen Einfluss über Genres und Epochen hinweg. Sie erzählt von jenen Künstlerinnen und Künstlern, die sie erschufen und bereicherten - und sich selbst dadurch auf der Tanzfläche neu erfanden. Warum ist die Disco-Kultur in Zeiten der Polarisierung und Spaltung wichtiger denn je?
Themen
Details
Disco entstand zunächst in der Underground-Szene im Zuge der Bürgerrechtsbewegung und der Stonewall-Unruhen der Lesben und Schwulen 1969. Sie entwickelte sich zu einem extravaganten Musikgenre, dessen schriller Glamour einem Lebensgefühl entsprach. Als radikale soziale Strömung und lebendige Gegenkultur wurde sie vom Mainstream vereinnahmt, ausgebeutet und schließlich abgewürgt.
Im kollektiven Popkultur-Verständnis gilt Disco als kurzlebige Modeerscheinung, und die Erinnerung daran beschränkt sich oft auf Oldies wie „Saturday Night Fever“ oder den New Yorker Nachtclub „Studio 54“. Doch um es klar zu sagen: Disco never died!
Wer waren die Künstlerinnen und Künstler, die Disco erschufen und bereicherten? Nile Rodgers, Billy Porter, Nona Hendryx, Grandmaster Flash, Fab Five Freddy und viele andere mehr. Gezeigt werden Aufstieg und Fall der Musikrichtung, die allmähliche Wandlung zur House Music und ihr Comeback in diesem Jahrtausend. Legendäre Dance Floors, spektakuläre Shows und ein unvergesslicher Soundtrack - Disco erhält endlich ihren rechtmäßigen Platz in der Geschichte und beweist, dass ihr Geist der Inklusion und Selbstermächtigung lebendiger ist denn je.
Hinweis
Personen
| Regie: | Peter Mishara, Omar Majeed |