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Das Trio vom Bodensee verbindet High-Energy Fuzz mit gepflegter Slacker-Attitude und infektiösen Garage Punk mit Surf und Psychedelic. Heraus kommt ein Sound wie aus der Hitschmiede der Fuzztones oder Miracle Workers. Bikini Beach haben bereits eine Menge Alben auf den gebräunten Buckeln und trotzdem nichts von ihrer Rotzigkeit verloren. Auf vermeintliche Garage-Vorbilder aus den 70ern und 80ern angesprochen, ist die Band erstaunlich unbeleckt: „Diese Bands kannten wir tatsächlich bis vor kurzem gar nicht“, sagt Sänger und Gitarrist Nils. „Eigentlich gibt es null Verbindung zu den Eighties wie auch zu den Seventies. Die haben sich auch nur an den Sixties orientiert, wie wir.“ Stattdessen sind es die frühen Alben von Ty Segall, Thee oh Sees, Sixties-Garage, Them, Link Wray und die Beatles, die Bikini Beach inspirieren. Auch Nirvana, Joy Division oder Black Metal haben es der südbadischen Combo angetan. Der Garagenrock Marke Bikini Beach strotzt nur so von Distortion, Fuzz, Echos und Delays. Ihre Songs sind meistens kurz, nach zwei bis drei Minuten ist alles erzählt. Kein unnötiges Gramm Fett: grandiose Hooks, Beats die in die Beine gehen, elektrisierende Background-Chöre, fertig ist die Laube.
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