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Nach 31 Jahren Ehe ist der Alltag eingekehrt, die erwachsenen Kinder haben das Elternhaus längst verlassen. Kay bucht eine intensive Paartherapie, um ihre Beziehung mit ihrem Mann Arnold zu retten, was zunächst für peinliche, dann für komische Situationen sorgt.
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„Im ehelichen Leben ist man zu zweit allein“, diese alte Weisheit von Oscar Wilde trifft auch auf Kay Soames und ihren Mann Arnold zu: Sie sind seit 31 Jahren verheiratet, ihre erwachsenen Kinder haben das Elternhaus längst verlassen - und die Ehe der beiden ist in alltäglicher Routine und absoluter Leidenschaftslosigkeit erstarrt. Als Kay eines Tages realisiert, wie lieblos ihre Beziehung geworden ist, ergreift sie die Initiative. Sie bucht eine einwöchige Therapie bei dem renommierten Eheberater Dr. Bernie Feld. Arnold reagiert zunächst verständnislos auf das Vorhaben seiner Frau. Er sieht keine Eheprobleme und glaubt, dass auch Kay sich schnell wieder beruhigen wird. Erst als er merkt, dass seine Frau es bitter ernst meint, tritt er mit ihr die Reise von Omaha ins ferne Maine an, wo Feld seine Praxis in einem malerischen Küstenstädtchen hat. Bei den gemeinsamen Sitzungen fällt es vor allem Arnold sehr schwer, über seine Gefühle zu sprechen. Seine Unsicherheit überspielt er mit trockenem Humor. Dr. Feld erkennt schnell, dass es der Ehe vor allem an Zuwendung und körperlicher Nähe fehlt - der letzte Sex liegt Jahre zurück und Arnolds täglicher Abschiedskuss ist eher ein Reflex als ein Zeichen von Liebe. Feld fragt nach den heimlichen sexuellen Fantasien der beiden und ermutigt sie, diese auszuleben. Allerdings enden Kays und Arnolds Versuche eher in tragikomischer Peinlichkeit als in Leidenschaft. Anstatt sich näherzukommen, scheinen sie sich immer weiter voneinander zu entfernen. Arnold fühlt sich bestätigt, dass eine Paartherapie reine Geldverschwendung ist, und will das Ganze abbrechen. Erst durch ein persönliches Gespräch mit Feld erkennt er, dass Kay zutiefst unglücklich ist - dass seine Ehe mit ihr tatsächlich auf dem Spiel steht.
Hinweis
Regisseur David Frankel wurde durch den Welterfolg „Der Teufel trägt Prada“ bekannt. Mit „Wie beim ersten Mal“ gelingt ihm ein gleichermaßen anrührender wie humorvoller Film über die Fallstricke langjähriger Beziehungen, die viele Menschen kennen dürften. Neben einem klugen Drehbuch wird der Film vor allem auch von den großartigen Hauptdarstellern getragen: Die mehrfachen Oscar-Preisträger Tommy Lee Jones und Meryl Streep spielen die Eheleute mit großer Wahrhaftigkeit und viel Gespür für emotionale Zwischentöne.Foto, Audiodeskription
Personen
Schauspieler: Rolle | Kay Arnold Dr. Feld Vince Carol Karen |
| Regie: | David Frankel |
| Drehbuch: | Vanessa Taylor |
| Kamera: | Florian Ballhaus |
| Musik: | Thoedore Shapiro |
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