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Sie hat den Begriff Sexsymbol definiert - und ist doch an ihrem Image zerbrochen. Marilyn Monroe ist eine der berühmtesten Hollywood-Ikonen - und eine der am meisten unterschätzten und missverstandenen. Unzählige Biografien, Dokumentationen und Romane sind zu ihrem kurzen Leben entstanden - und doch gelingt es Regisseurin Michèle Dominici einen frischen Blick auf die Monroe zu werfen. Sie gibt ihr ihre Stimme zurück, lässt sie - montiert aus Tagebuchnotizen und Interviews - für sich selbst sprechen: klug, analytisch und kritisch. Dabei holt sie die Hollywood-Legende in die #metoo-Gegenwart, etwa, wenn es um missbrauchende Männer im Business geht: „It“ was part of the job… „Es“ gehörte zum Geschäft. Auf die Dialogzeile „I can be smart when it´s important, but most men don´t like it“ (Wenn es sein muss, bin ich klug, aber die meisten Männer mögen das nicht) in dem Film „Blondinen bevorzugt“ hat sie bestanden. Beeindruckend auch, wie besessen Norma Jeane Baker an sich arbeitete, um mit Marilyn Monroe eine Kunstfigur zu erschaffen.
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