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Sie kann unendlich sein - aber auch viel zu kurz: die Liebe. Wie sie tatsächlich bleiben kann, das untersucht Psychologe Leon Windscheid im zweiten Teil der Terra X-Doku „Liebe“.
Sie bringt das größte Glück und den tiefsten Schmerz. Sie kann Gegensätze vereinen und besitzt die faszinierende die Kraft der Veränderung. Wie die Liebe als dauerhaftes Bindungselixier für zwei Menschen funktionieren kann, beleuchtet diese Dokumentation.
Die Liebe. Sie fesselt und beschäftigt uns seit Menschengedenken. In der Antike waren die mit ihr verbundenen Leidenschaften und das Chaos geradezu gefürchtet. Mit Magie und Enthaltsamkeit wurde ihr im Mittelalter begegnet. Dabei kann sie bei uns Menschen ungeheure Kräfte freisetzen, sie befähigt uns zu Höchstleistungen und schier Unmöglichen. Mit ihr im Gepäck fühlen wir uns unbesiegbar und gleichzeitig macht sie uns so verletzlich. Sie vernebelt unsere Sinne, blockiert unser rationales Denken.
Mit Forschenden untersucht Leon Windscheid in der „Terra X“-Doku „Liebe - Wie sie bleibt“ die „Chemie“ der Liebe, welche neurobiologischen und psychologischen Prozesse sie auslöst und wozu sie uns befähigt. Gibt es tatsächlich allgemeingültige „Dos and Don‘ts“ für die ewige Liebe? Was ist das Geheimnis alter, langjähriger Paare und berühmter, historischer Liebespaare? Ist Fremdgehen evolutionär angelegt oder ist genau das die faule Ausrede? Leon Windscheid untersucht - auch mit Blick in die Geschichte - welche biologischen, psychologischen und gesellschaftlichen Mechanismen uns zusammenhalten. Ist die Ehe tatsächlich ein Auslaufmodell oder erlebt sie just ein Revival? Arrangierte Ehen werden in Deutschland gerade wieder salonfähig. Immer mehr junge Menschen glauben wieder an die ewige Liebe. Aber was tun, wen sie nicht kommt oder wieder geht? Leon Windscheid durchmisst mit Hilfe der Wissenschaft die Höhen und Tiefen der Liebe - und zeigt auch auf, welche Bedeutung die Selbstliebe dabei spielt.
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