Humans - Geschichte der Menschheit

Neue Welten (Großbritannien, 2026)

bis 06:15
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260608053000
VPS 00:00

Der Klimawandel und das Ende der letzten Eiszeit tragen zum Aussterben der Megafauna bei. Aber auch der Jagddruck durch den Homo sapiens machte den Tieren zu schaffen.


Bildauswahl:


Bild 1

Der Klimawandel und das Ende der letzten Eiszeit tragen zum Aussterben der Megafauna bei. Aber auch der Jagddruck durch den Homo sapiens machte den Tieren zu schaffen.


Bild 2

Jahrtausende lang stellen der frühen Mensch Speere mit Steinspitzen her. Sie dringen leicht durch die Tierhaut und reißen tiefe Wunden.


Bild 3

Der Wolf gilt als Urvater unserer heutigen Hunde und als erstes domestiziertes Tier. Vermutlich half er schon dem Homo sapiens bei der Jagd. Im Bild: Paläoanthropologin Ella Al-Shamahi


Bild 4

Die Stufenpyramiden in Caral, Peru. Die Ruinenstadt gilt als älteste bekannte Stadtsiedlung auf dem amerikanischen Kontinent.

Themen

    Details

    Auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit ziehen die ersten Menschen von Ostasien über eine Landbrücke namens Beringia nach Nordamerika: in eine Welt voller Raubtiere und urzeitlicher Riesen. Das Überleben für den Homo sapiens ist dort nicht einfach. Die Landschaft ist karg und größtenteils mit Schnee und Eis bedeckt. Das Nahrungsangebot ist zwar ausreichend, doch die frühen Menschen werden von gigantischen Tieren bedroht: der Megafauna. Dazu zählten so furchteinflößende Tierarten wie Säbelzahnkatzen, Kurznasenbären oder der Canis dirus, eine Wolfsart. Durch die Domestizierung des Wolfes wurde das Jägerdasein der ersten Menschen erleichtert. Zudem kam ihnen der Klimawandel zu Hilfe. Die massiven Eisschilde der Nordhälfte des Kontinents begannen zu schwinden, und immer mehr Menschen zogen ins Landesinnere Nordamerikas oder machten sich auf den Weg nach Süden. In New Mexico haben sie Spuren hinterlassen: in Form von versteinerten Fußabdrücken sowie steinernen Speerspitzen und technisch innovativen Speerschleudern. Letztere geben Aufschluss über ihre Jagdtechniken. Aufgrund des Klimawandels und des hohen Jagddrucks durch den Menschen starb die Megafauna aus. Und so wanderte der Homo sapiens auf der Suche nach Nahrung immer weiter in Richtung der tropischen Wälder des Südens. Dort wurden die Jäger und Sammler zu sesshaften Bauern und bildeten die ersten urbanen Gemeinschaften. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo Sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.

    Hinweis


    3 weitere Sendetermine


    Top-Spielfilm am 08.06.

    Spielfilm

    arte 21:50: Es war einmal in Amerika
    arte
    21:50

    21:50:arte Es war einmal in Amerika

    Once Upon a Time in America, Italien / USA 1984

    arte, 21:50-01:30 Uhr

    40 Jahre umspannt die Handlung des monumentalen Gangster-Epos (1984) von Sergio Leone. Im Mittelpunkt stehen die Freunde Noodles und Max, die schon als Jugendliche während der Prohibitionszeit mit ihrer Gang die Lower East Side von New York unsicher machen. Als mit Ende des Alkoholverbots ihre größte Einnahmequelle versiegt, kommt es zu einem folgenreichen Streit ... New York: Schon als...
    Es war einmal in Amerika

    TVinfo
    X