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Zwischen Australien und der Antarktis liegt das Inselreich Tasmanien. Viele der dort lebenden Tiere sind endemisch, zum Beispiel Tüpfelbeutelmarder, winzige Zwergbilchbeutler und natürlich die berühmten Tasmanischen Teufel. In „Tasmaniens wundersame Tierwelt: Die Heimat der Wombats“ stehen die kompakten Beuteltiere, die aussehen wie kleine Bären, im Mittelpunkt.
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Eiskalte Meeresströmungen und die Stürme der gefürchteten „Roaring Forties“ bestimmen das Klima Tasmaniens. Besonders im Frühling stellen Wetterextreme samt Schneefall und Dauerregen Wombat-Weibchen im Gebirge der Insel vor große Herausforderungen, denn manche von ihnen tragen bereits ein erbsengroßes Jungtier im Beutel.
Entlang der Küste meißelten Wind und Wetter ein Labyrinth aus Buchten in die Felsen in denen Seedrachen wie treibende Algenbüschel durchs Wasser schweben. Nur wenn es um die Partnersuche geht, wollen auch sie auffallen. Das Weibchen legt sogar einen Paarungstanz hin, um ihren Partner zu betören - denn er wird sich um den Nachwuchs kümmern.
Tasmanien ist die Heimat vieler Tierarten, die es nur noch hier gibt. Dazu gehören der größte Süßwasserhummer der Erde, Östliche Tüpfelbeutelmarder, winzige Zwergbilchbeutler und der ikonische Tasmanische Teufel, der zuletzt durch Krankheit massiv dezimiert wurde. Sie leben in einem gefährdeten Paradies, denn zunehmend zerschneiden Straßen alte Tierwanderrouten. Greg Irons vom Bonorong Wildlife Sanctuary setzt sich mit ganzer Kraft für die Wildtiere seiner Heimat ein. Er und sein riesiges Netzwerk von Helfern retten inzwischen über 19.000 Wildtiere pro Jahr.
Ob ein Wombat-Junges bei der Pflegemutter Linda Tabone aufwächst oder bei seiner Mutter auf der autofreien Insel Maria Island - oder gar in den wettergebeutelten tasmanischen Bergen - die Dokumentation „Tasmaniens wundersame Tierwelt: Die Heimat der Wombats“ zeigt einfühlsam und hautnah die vielfältigen Lebenswelten und Herausforderungen von Wombat-Babys in ihrem Zuhause am Ende der Welt.
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