Das bleibt unter uns

Deutschland, 2022
bis 15:30
TV-Drama
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260619140000
VPS 00:00

Übersicht

Als Jana, eine Berliner Ehefrau und Mutter, ihre schwarz beschäftigte Haushaltshilfe Natalia für eine Besorgung losschickt, erleidet die junge Moldauerin einen schweren Unfall. Natalias kleine Tochter Anna bleibt allein in Janas Haus zurück. Als später die Polizei bei ihr klingelt, verheimlicht Jana Natalias Kind ... - Fernsehfilm (2022) von Verena S. Freytag.

Themen

    Details

    Jana ist eine sich aufopfernde Ehefrau und Mutter in Berlin. Ihre Haushaltshilfe Natalia erleidet bei einer eiligen Besorgung einen schweren Unfall und fällt ins Koma. Natalias achtjährige Tochter Anna bleibt allein in Janas modernem Reihenhaus zurück. Als am Abend die Polizei bei ihr klingelt, verheimlicht Jana Natalias Kind. Ihr wird klar, dass sie über ihre junge Reinigungskraft aus der Republik Moldau kaum etwas weiß. Dazu kommt, dass Natalia schwarz für sie gearbeitet hat und illegal in Deutschland lebt. Gegen den Widerstand ihres ehrgeizigen Mannes Alexander - ein aufstrebender Politkandidat der Stadt - behält Jana Anna bei sich und ihren beiden Töchtern. Doch wann wird die Existenz der kleinen Anna auffliegen? Und wie steht es um Janas und Alexanders moralische Verantwortung in ihrem bequemen, gut situierten bürgerlichen Leben? Insbesondere Alexander muss sich als erfolgreicher Unternehmer und Politiker diesen Fragen stellen. Auf der einen Seite steht seine Arbeit, er engagiert sich für eine soziale und grüne Stadtpolitik. Andererseits vereinnahmt ihn das so sehr, dass er seine Familie vernachlässigt. Er pocht vehement darauf, ihre Verwicklung in Natalias Fall zu verheimlichen, um sein öffentliches Ansehen zu wahren. Jana fühlt sich von ihrem Mann alleingelassen. Auf der Suche nach Natalias Angehörigen sieht sie sich mit einer ihr unbekannten Welt konfrontiert: der prekären Lebenssituation osteuropäischer Arbeitsmigranten. Jana fasst den Entschluss, der kleinen Anna zu helfen - koste es, was es wolle.

    Hinweis

    „Karamuk“, der Debütfilm der Regisseurin und Drehbuchautorin Verena S. Freytag, erhielt 2004 beim Deutschen Civis Fernsehpreis für Unterhaltung die Auszeichnung als bester Spielfilm. 2011 wurde ihr Film „Abgebrannt“ auf dem Max Ophüls Festival mit dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Schauspielerin Anna Unterberger stellte 2015 das Projekt „Sternenzeit“ auf die Beine, um Geflüchteten in Griechenland zu helfen. So besteht eine Verbindung zu ihrer Figur Jana, die sich liebevoll um die kleine Moldauerin Anna kümmert. Auch Hanno Koffler erhielt bereits mehrere Nominierungen und Auszeichnungen für seine schauspielerischen Leistungen. So feierte die ARTE-Koproduktion „Die Saat“ mit Koffler in der Hauptrolle ihre Premiere in der Reihe Perspektive Deutsches Kino bei der Berlinale 2021.Audiodeskription, Produktion: ARTE, Studio Zentral, ZDF

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Alexander
    Jana
    Anna
    Andrea
    Isi
    Natalia
    Galina
    Artur
    Regie:Verena S. Freytag
    Drehbuch:Frauke Hunfeld
    Kostüme:Stefanie Jauß
    Kamera:Holly Fink
    Musik:Can Erdogan, Beat Solèr
    Redaktion:Esther Hechenberger, Martin Gerhard


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