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Seit 2023 gibt es die Schweizer Großbank Credit Suisse nicht mehr. Wie konnte das passieren? „Gier - Der Fall der Credit Suisse“ deckt auf, was sich hinter dem seriösen Image verborgen hatte: eine Kultur des Hochrisikos, die erhebliche Verluste in Kauf nahm, solange dabei die Boni stimmten. Seit ihrer Etablierung in den 1970er Jahren zog sich diese Firmenkultur wie ein roter Faden durch die Geschichte der Bank. Der Dokumentarfilm zeichnet nach, wie es zum Untergang der Credit Suisse kommen konnte.
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Am 19. März 2023 geschieht das Unvorstellbare: Nach einem historischen Banken-Run bricht die Credit Suisse, bis dahin ein Symbol für Stabilität und Sicherheit, in sich zusammen. Die als weltweit systemrelevant eingestufte Schweizer Großbank, die sich in der Werbung mit beliebten Sport-, Film- und Musikstars schmückte, hatte im Hintergrund mit Menschenhändlern, Diktatoren und dem organisierten Verbrechen zusammengearbeitet. Sie hatte Anteil an blutigen Bürgerkriegen und hätte um ein Haar die größte Weltwirtschaftskrise der jüngeren Geschichte ausgelöst.
„Gier - Der Fall der Credit Suisse“ erzählt exklusiv, wie die Personen an der Spitze der Bank über Jahrzehnte eine primär auf Eigenprofit orientierte Firmenkultur gelebt haben, gierig und riskant - bis die Blase platzte und die Credit Suisse von ihrer ärgsten Konkurrentin, der Union Bank of Switzerland , in einer beispiellosen Nacht-und-Nebel-Aktion übernommen wurde. Von Whistleblowern erfahren die Filmemacher: Diese „feindliche“ Übernahme durch die UBS war bereits von langer Hand geplant.
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