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Der Dokumentarfilm erzählt von einer außergewöhnlichen archäologischen Ausgrabung in der Nekropole von Sakkara, 35 Kilometer von Kairo entfernt. Im Mittelpunkt steht die Entdeckung eines geheimnisvollen Grabes, das dem Wesir Ouni gehörte. Allerdings findet sich für den Würdenträger, der um 2.200 Jahre vor Christus. lebte, eine weitere Grabstätte - in Abydos, am anderen Ende Ägyptens. Warum?
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Im Herzen der Wüste von Sakkara - einem der bedeutendsten Friedhöfe des alten Ägyptens, 35 Kilometer südlich von Kairo - liegt die Nekropole von König Pepi I., der vor über 4.200 Jahren über das Land herrschte. Hier liegen auch die wichtigsten Persönlichkeiten des damaligen Königreichs.
Bei Ausgrabungen stieß das französisch-schweizerische Archäologen-Team auf ein Rätsel: Die monumentale Autobiografie des dort beigesetzten Mannes ist identisch mit der, die im Grab eines gewissen Ouni, einst Wesir von Pepi I., gefunden wurde - allerdings 400 Kilometer entfernt, in Abydos. Bis auf wenige Details sind die Reliefs, die Höhepunkte im Leben und Heldentaten beschreiben, absolut identisch.
Für die Archäologinnen und Archäologen, Ägyptologinnen und Ägyptologen beginnt nun die Forschungsarbeit. Zunächst muss ausgeschlossen werden, dass es sich um einen Usurpator handelt. Als schließlich feststeht, dass das Grab in Sakkara tatsächlich demselben Ouni gehört, kommen drängende Fragen auf. Warum besaß der Mann zwei Gräber? Wo wurde er tatsächlich beigesetzt?
Im Zuge der Ausgrabungen bringen zahlreiche Hinweise Licht in das Geheimnis der Mastaba des Wesirs. Doch die Archäologen stoßen auch auf ein Grab von bescheideneren Ausmaßen, das an Ounis Mastaba angrenzt und dem bedeutenden Arzt Teti Nebe Fu gehörte. Dieses Grab aus derselben Epoche ist perfekt erhalten: Die behauenen Blöcke sind intakt und seine prächtigen Malereien sehen aus, als seien sie erst gestern entstanden. Ein selten gut erhaltenes Zeugnis der Grabkunst im Alten Reich, dem ersten goldenen Zeitalter des alten Ägyptens.
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