Österreichs große Skandale - Die Buwog-Affäre

2026
bis 21:55
Zeitgeschichte
  • Untertitel
  • 20260523210500
VPS 21:05

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    60.000 Staatswohnungen, die meisten im Eigentum der staatlichen BUWOG, wurden im Jahr 2004 für 961 Millionen Euro an ein Konsortium aus Immofinanz, Raiffeisenbank Oberösterreich und Wiener Städtische verkauft. Für das Konsortium ein echtes Schnäppchen, bedenkt man den durchschnittlichen Preis von 16.000 Euro pro Wohnung. Für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler ein Verlust von rund einer Milliarde Euro. Doch das war noch nicht einmal der Skandal: Fünf Jahre später stießen die Ermittler im Laufe der Beinahe-Pleite der Constantia Privatbank, der Hausbank der nun in Schieflage geratenen Immofinanz, auf drei dubiose Millionen-Zahlungen an Finanzminister Grassers Trauzeugen Walter Meischberger und den Lobbyisten Peter Hochegger, die den Verkauf der 60.000 Wohnungen seinerzeit eingefädelt hatten. Die neue ORF-III-Dokumentation beschäftigt sich mit einem der größten Skandale Österreichs in der jüngeren Vergangenheit.

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