Der Nazi-Clan - Hitlers Hofstaat: Albert Speer

2025
bis 23:35
Geschichte
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  • 20260516224500
VPS 22:45

zeit.geschichte


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Im Bild: Die Grundsteinlegung: Hitler und Goebbels bei der Eröffnung des Bauprojektes Germania.


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Im Bild: Durch sie versucht er an Hitler heranzukommen: Albert Speer und Hitlers Geliebte Eva Braun pflegen eine freundschaftliche Beziehung - mit Kalkül.


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Im Bild: Er gilt als Hitlers bester Freund und heimlicher Star des Nazi-Clans: Albert Speer.


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Im Bild: Durch sie versucht er an Hitler heranzukommen: Albert Speer und Hitlers Geliebte Eva Braun pflegen eine freundschaftliche Beziehung - mit Kalkül.


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Im Bild: Lügen auf großer Bühne: Rüstungsminister Albert Speer fälscht die Produktionszahlen, um sich erfolgreicher dazustellen, als er ist.


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Im Bild: Die Annexion: Hitler fährt durch Österreich, 1938.


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Im Bild: Hitlers bester Freund: Albert Speer gilt als Lieblingsgast in Hitlers Zirkel.


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Im Bild: Für seine Karriereziele lügt er sich nach oben, für seinen Erfolgt opfert der Rüstungsminister Albert Speer das Leben von Millionen Zwangsarbeitern.

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    Details

    1933 lernt der junge Architekt Albert Speer Hitler kennen. Dessen Gunst dient Speer als Karrieresprungbrett. Vom Baumeister des Diktators steigt er zum mächtigen Rüstungsminister auf. In seinen Fabriken sterben Millionen. Speers Ehrgeiz verlängert den Krieg. Albert Speer versteht es schon früh, von sich reden zu machen. Mit 28 entwirft er erste Machtkulissen des NS-Regimes. Hitler findet Gefallen an dem Nachwuchsarchitekten aus gutem Hause. Speer wird zum Dekorateur der Diktatur. Hitler hält Speer für ein Organisationstalent, sieht in ihm einen ebenbürtigen Künstler, der seinen Größenwahn in Stein meißeln soll. Am Modelltisch planen beide die neue „Reichshauptstadt Germania“. Wie das antike Rom soll sie Jahrtausende überdauern. Mit seinem Charme und Auftreten sticht Speer aus dem Nazi-Clan heraus. Wenn Hitler einen Freund gehabt hätte, dann sei er es gewesen, wird Speer später sagen. Der Diktator ernennt ihn 1942, mitten im Krieg, zum Rüstungsminister. Speer setzt alles daran, vor Hitler zu brillieren. Die NS-Propaganda feiert ein „Rüstungswunder“. Doch Speer lässt die Zahlen seines Ministeriums frisieren - nur eine der vielen Lügen in der Karriere eines NS-Täters. Nach dem Krieg gibt sich Speer als „geläuterter Künstler“. Bei den Nürnberger Prozessen übernimmt er scheinbar geläutert moralische Verantwortung, bestreitet aber, von den Verbrechen gewusst zu haben. Eine glatte Lüge, die ihn vor der Todesstrafe bewahrt. Speer muss für 20 Jahre in Haft. In seinen Memoiren und zahlreichen Interviews stilisiert er sich später zum „anständigen Nazi“ - ein Mythos, der erst lange nach seinem Tod entlarvt wird. Die Dokumentation zeigt auch, wie es Speer gelang, die Bewertung seiner Rolle in der NS-Diktatur über Jahrzehnte nachhaltig zu manipulieren.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Felix von Rautenberg, Andreas Köller


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