Der Nazi-Clan - Hitlers Hofstaat: Hermann Göring

2025
bis 21:55
Geschichte
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • 20260516210500
VPS 21:05

zeit.geschichte


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Bild 1

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Bild 2

Im Bild: Herr der Luftwaffe: Hermann Göring bei seiner Ernennung als Reichsluftfahrtminister.


Bild 3

Im Bild: Stets an Hitlers Seite: Göring und Hitler bei den Reichsparteitagen.


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Im Bild: Orden, Prunk und Ansehen standen für ihn an erster Stelle: Reichsmarschall Hermann Göring, Hitlers Nachfolger.


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Im Bild: Die Extravaganz Hermann Göring: Der Reichsmarschall hielt sich einen eignen Löwen.


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Im Bild: Der Reichsjägermeister: Göring bei seinem liebsten Hobby, der Großwildjagd.


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Im Bild: Regieren im Rausch: Hermann Göring ist über 20 Jahre abhängig von Morphium.


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Im Bild: Alles aus? Hermann Göring in Gefangenschaft, Mai 1945


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Im Bild: Hitlers Nachfolger: Nach Beginn des zweiten Weltkriegs wird Hermann Göring offiziell zum zweitwichtigsten Mann im dritten Reich.


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Im Bild: Orden, Prunk und Ansehen standen für ihn an erster Stelle: Reichsmarschall Hermann Göring, Hitlers Nachfolger.


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Im Bild: Der Schreitischtäter: Hermann Göring unterzeichnete den Befehl zur "Endlösung der Judenfrage".


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Im Bild: Hitlers liebster Kriegsminister: Hermann Göring. Hitler mit dem Oberkommando der Wehrmacht, der Luftwaffe und der Marine

Themen

    Details

    Im Ersten Weltkrieg macht sich Göring als Kampfpilot einen Namen. Danach trägt er maßgeblich zu Hitlers Aufstieg bei und hilft 1933 entscheidend mit, die Demokratie zu zerstören. Vor seinem Selbstmord 1946 sagt er: „Wenigstens zwölf Jahre anständig gelebt“. Als Gründer der Gestapo lässt Göring 1933 Kommunisten, Sozialdemokraten und politische Gegner verfolgen. So festigt er das Naziregime - und damit auch seine eigene Machtposition, die er kontinuierlich ausbaut. Er übernimmt eine ganze Reihe von Funktionen im NS-Staat, die er in Hitlers Sinne ausübt. So sichert er sich und seiner Familie beinahe uneingeschränkte Privilegien. Seinen Anspruch als zweiter Mann im Nazireich zeigen symbolträchtig Görings Bauprojekte. Als Erster im Clan der Topnazis hat er neben Hitler ein Privathaus auf dem Obersalzberg. In der Schorfheide nordöstlich von Berlin lässt er seine Residenz „Carinhall“ errichten - benannt nach seiner verstorbenen ersten Frau Carin. Das 1935 neu errichtete Gebäude des Reichsluftfahrtministeriums ist damals der größte Bau Berlins. Hitler erwartet, dass Görings Luftwaffe im geplanten Krieg eine entscheidende Rolle spielt. In der Bevölkerung genießt der hochdekorierte Jagdpilot aus dem Ersten Weltkrieg große Sympathien. Er inszeniert sich volksnah, als „guter Onkel“, umgeben von Luxus und Pomp. Göring umgibt ein Hauch von Glamour, der in den oberen Nazi-Rängen sonst kaum zu finden ist. Dass der „Reichsmarschall“ schwer drogenabhängig ist, wissen nur wenige. Bis zuletzt gilt Göring als einer der mächtigsten Nazi-Größen. Doch in den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges hat er Hitlers Gunst und viel von seiner Macht verloren. Geblendet vom Glauben an die eigene Bedeutung, gibt er sich in den Nürnberger Prozessen mit viel Theatralik als Wortführer der Angeklagten. Göring zeigt keine Spur von Reue oder Einsicht.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Gabriele Rose


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