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Wir haben die Liebe und den Sex befreit, alle können so lieben, leben und Sex haben, wie sie möchten. Und warum ist es dann immer noch so kompliziert? Mit dieser Frage beschäftigt sich dieser Teil von „Wie wollen wir lieben?“ und streift mit Männern auf der Suche nach der neuen Männlichkeit durch den Wald, begleitet Youtuberin und Gen-Z-Vertreterin Valentina Vapaux durch den digitalen Liebesdschungel und schaut dann doch noch einmal bei der ältesten Singleparty Deutschlands vorbei.
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Details
Dieser Teil von „Wie wollen wir lieben?“ streift mit Männern durch den schweizerischen Wald. Sie sind auf der Suche nach ihrer Männlichkeit - wollen einen Umgang finden, mit sich selbst, den Frauen und der Liebe. Sie sind verunsichert. Die Rollenbilder sind nicht mehr klar vorgegeben, ist ihr Empfinden. Das macht es kompliziert.
Bei „Fisch sucht Fahrrad ...?“, der ältesten Singleparty Deutschlands, scheint es einfacher - hier ist klar, dass die Menschen Liebe suchen und offen sind. Trotzdem gehen viele allein nach Hause.
Auch die Youtuberin Valentina Vapaux kämpft sich durch den Liebesdschungel - von hetero über bisexuell, vom Schlussmachen vor der Kamera bis hin zum Umzug aufs Land. „Ich ziehe jetzt in eine Kleinstadt, weil ich keine Lust mehr auf dieses konstante Überfordert-Sein habe. Ich sehne mich nach Entschleunigung.“ Das ist vielleicht auch das Fazit dieser Serie: Entschleunigung ist die Sehnsucht. Die Liebe bleibt, wie sie ist - kompliziert und einfach zugleich. Die Menschen wollen die neuen Freiheiten nicht aufgeben - dadurch wird es aber auch nicht einfacher.
Hinweis
Personen
| Regie: | Annebeth Jacobsen, Frank Diederichs |