Ode an die Sonne. Eine Kunstgeschichte.

Deutschland, 2022
bis 02:45
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260607015000
VPS 00:00

Übersicht

Ohne die Sonne gibt es auf diesem Planeten kein Leben. Diese Erkenntnis ist so alt wie die Menschheit selbst. Doch wie wir auf unseren Stern blicken und was wir in ihm sehen, hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte mehrere Male fundamental geändert. Ob als spirituelle oder physische Kraft, als Göttin oder als Gebieterin - die Sonne verkörpert Macht, Schöpfung und Zerstörung, erweckt Schrecken und Ehrfurcht und gewährt zugleich Schutz, Struktur und Trost.

Themen

    Details

    Die Dokumentation illustriert den großen Einfluss der Sonne auf unsere Kultur durch die Epochen und liefert einen besonderen Blick auf unseren Stern im Spiegel der Kunst. Anhand ausgewählter künstlerischer Werke begibt sie sich auf eine filmische Reise durch die Kunst- und Kulturgeschichte und erzählt, wie sich Künstlerinnen und Künstler seit vielen Jahrhunderten mit der Sonne auseinandergesetzt und ihre weltanschaulichen Vorstellungen in ihre Werke einfließen lassen haben. Anhand der Kunstwerke, mit denen Generationen von Künstlerinnen und Künstlern dieses individuelle Erleben der Sonne dokumentiert haben, wird der Wandel unseres Verhältnisses zur Sonne und unserer Selbstwahrnehmung als Menschen auf eindrückliche Weise nachvollziehbar. Ein deutsch-französisches Kunstausstellungsprojekt (Musée Marmottan Monet, Paris; Museum Barberini, Potsdam) dokumentiert dieses besondere Verhältnis des Menschen zur Sonne und die jahrhundertelange künstlerische Auseinandersetzung: Es reicht von den Sonnenkulten des Altertums über die mittelalterliche Vorstellung der Sonne als die Erde umkreisendes Gestirn und das heliozentrische Weltbild seit den Entdeckungen von Kopernikus bis hin zu künstlerischen Positionen der Moderne und gegenwärtigen Auseinandersetzungen mit dem Himmelskörper.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Mathias Frick


    TVinfo
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