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Einst war die Keupstraße ein Arbeiterviertel, geprägt vom Kabelwerk Felten & Guilleaume. Als in den 1960er-Jahren immer mehr Arbeitskräfte für die Fabrik gebraucht wurden, kamen viele Familien aus der Türkei nach Köln-Mülheim. Aus den Werkswohnungen wurde bald ein Zuhause. Die Keupstraße - mit ihren kleinen türkischen Supermärkten, Restaurants und Reisebüros - wurde ein Stück Heimat. Dort entstand das türkische Herz Kölns. Für viele ist die Keupstraße vor allem durch den Nagelbombenanschlag des NSU bekannt. Nach diesem schweren Anschlag ist sie jedoch mittlerweile wieder lebendig, bunt und voller Geschichten, die von Neuanfang, Mut und Gemeinschaft erzählen.
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