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Wo früher zwei alte Garagen waren, hat sich Richard ein Mini-Glashaus gebaut. Im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses steht sein 70 m² Paradies.
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Wo früher Garagen standen, hat sich Architekt Richard ein kleines Paradies geschaffen: Im Hinterhof eines Mehrfamilienhaus-Komplexes hat er sich aus den Garagen ein Mini-Glashaus gebaut. Mit besonderen Tricks, die aus wenig Platz viel herausholen. Seit 30 Jahren ist Richard schon Architekt und liebt es, Wohnträume zu verwirklichen - von der Zeichnung auf dem Papier zum realen Haus. Dabei reizt es ihn besonders, kreative Lösungen dafür zu finden, wie man im städtischen Raum ungenutzten Platz in Wohnraum umwandeln kann. So kam auch die Idee für sein Zuhause: das Mini-Glashaus. Dort wo heute Richards Mini-Glashaus steht, befanden sich früher Garagen. 2019 ließ Richard dann alles umbauen: Die Fassade kam weg und wurde durch Glas ersetzt, ein zweites Stockwerk wurde ergänzt - nur die ursprünglichen Decken und Wände wurden behalten. So schmückt die Wohnzimmerrückwand des Glashauses nach wie vor eine Backsteinwand. Auch die Betondecke gab es schon in der Garage, denn Richard war es wichtig, den Charakter des ursprünglichen Bauwerks beizubehalten. Richards Wohnfläche von 70 m² verteilt sich auf zwei Stockwerke und nur zwei offene Wohnräume. Diese beherbergen Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Arbeitszimmer. Wirklich abgetrennte Räume sind nur das winzige Badezimmer und das Gäste-WC. Die Kombination aus viel Glas, einer „schwebenden“ Decke und der Nutzung von kleinen Flächen, wie z.B. das Gäste-WC unter die Treppe zu bauen, lässt das Glashaus insgesamt viel größer wirken, als es ist. Richard fühlt sich wohl in seinem Zuhause mit viel Glas, hellem Holz und ein bisschen japanischem Flair.
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