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Mexiko, 1913: Juan Miranda raubt mit seiner Bande reiche Reisende aus. Kurz nach einem seiner Raubzüge begegnet er dem irischen Ex-Revolutionär Sean Mallory und beschließt, mit ihm gemeinsame Sache zu machen. Unerwartet wird er zum Revolutionshelden wider Willen. - Western (1971) von Sergio Leone. Musik: Ennio Morricone.
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Details
Als der Mexikaner Juan Miranda ausnahmsweise in eine komfortable Reisekutsche zusteigen darf, kommt ihm zu Ohren, was feine Herrschaften über ihn und seinesgleichen denken. Es dauert allerdings nicht lange, da zittert die hochnäsige Gesellschaft vor ihm, denn Juan entpuppt sich als Wegelagerer und Anführer einer Bande. Kurz darauf lernt Juan auf spektakuläre Weise Sean Mallory kennen. Der irische Ex-Revolutionär knattert auf einem Motorrad durch die Gegend und trägt so viel Dynamit und Nitroglyzerin am Leibe, dass er ganz Mexiko in die Luft jagen könnte.Juan will Mallory unbedingt dafür gewinnen, mit ihm die Bank in Mesa Verde auszurauben. Zunächst zeigt sich der Ire wenig begeistert, aber nach anfänglichen Schwierigkeiten kommen die beiden doch zusammen. Als Mallory schließlich für Juan den Weg freisprengt, erlebt der eine Überraschung ... und wird bald als revolutionärer Held gefeiert, obwohl er gar nichts von der Revolution hält.Rod Steiger und James Coburn spielen die Hauptrollen in Sergio Leones actionreichem Italo-Western. Die mexikanische Revolution bietet den effektvollen Hintergrund für diese Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei sehr verschiedenen Männern.
Hinweis
Mit Filmen wie „Für eine Handvoll Dollar“ (1964) gilt Sergio Leone als Begründer des Italo-Western-Genres. „Todesmelodie“ wurde 1972 mit dem nationalen italienischen Filmpreis David di Donatello für die beste Regie ausgezeichnet. Die Filmmusik schuf der legendäre, 2020 verstorbene Komponist Ennio Morricone.Synchronfassung, Audiodeskription, Produktion: Rafran Cinematografica
Personen
Schauspieler: Rolle | Juan Miranda Sean Mallory Dr. Villega Coleen Nolan Santerna |
| Regie: | Sergio Leone |
| Drehbuch: | Luciano Vincenzoni, Sergio Leone, Sergio Donati |
| Kamera: | Giuseppe Ruzzolini |
| Musik: | Ennio Morricone |