Übersicht
Scham, weil uns etwas unendlich peinlich ist.
Scham, weil wir denken, die Erwartungen der anderen nicht zu erfüllen.
Scham, weil uns andere zutiefst verletzt haben.
Die einen hindert Scham daran, Dinge zu wagen und das Leben zu leben, das sie sich erträumen. Die anderen hält sie in negativen Gefühlen gefangen. Je stärker die Scham ist, umso mehr versuchen wir, sie vor anderen zu verbergen. Genau das gibt ihr zerstörerische Macht über uns.
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In der Dokumentation erzählen drei Menschen ihre Geschichte, von persönlichen Erfahrungen und den Folgen der Scham: Sucht, Selbstverletzung, Depression. Expertinnen und Experten erklären, warum wir uns überhaupt schämen, wie Scham unser Selbstbild beeinflusst und wie wir einen Weg aus diesem schmerzhaften Gefühl finden können. Denn Scham tut weh. Aber sie ist für unser Zusammenleben unerlässlich. Sie macht uns zu sozialen Wesen, die Normen und Regeln der Gemeinschaft verinnerlicht haben.
Wie viel Scham für unser Miteinander gut ist, wird auch in der Forschung diskutiert. Brauchen wir angesichts der sozialen Medien mehr Scham als moralischen Kitt, damit wir uns respektvoller zueinander verhalten? Oder leiden wir unter den vielen Schamkonflikten, weil wir uns immer mehr Menschen zeigen und immer mehr Erwartungen erfüllen wollen?
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