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Wenn der Ernstfall eintritt, operieren sie weit hinter feindlichen Linien - unsichtbar und lautlos: Die Fernspäher der Bundeswehr. Auf dem Rücken tragen sie alles, was sie zum Überleben brauchen: Waffen, Munition, Nahrung. Die Dokumentation begleitet die Anwärter auf dem Weg an die Grenzen menschlicher Belastbarkeit. Nur wenige werden die gnadenlose Ausbildung überstehen - und sich ihren Platz in den Reihen der elitären Fernspäher verdienen.
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Fernspäher - Sie sind die Augen und Ohren der Aufklärungstruppe. Im Ernstfall werden die Spezialisten tief hinter den feindlichen Linien eingesetzt. Die komplette Ausrüstung, Waffen, Munition, Essen und Trinken, rund 65 Kilo, müssen sie deshalb selber schleppen. Eine Herausforderung, der nur relativ wenige Soldaten und Soldatinnen gewachsen sind. Deshalb steht vor der Ausbildung zum Fernspäher ein rigoroses Auswahlverfahren. Bis zu 80 Prozent fallen dabei durch. Vor allem die abschließende Durchschlageübung im Weser-Bergland ist für die meisten Anwärter und Anwärterinnen die größte Hürde. Gewaltmärsche mit Zusatzgepäck, Gewässerüberquerungen, Drill, Nahrungs- und Schlafmangel sowie rigorose Regeln zehren an der Motivation und Moral. Aufgrund der extrem hohen körperlichen und mentalen Anforderungen, begleiten und beobachten Truppenärzte und Truppenpsychologen das anspruchsvolle Auswahlverfahren. Nur wer am Ende den Körper und Geist besiegt, kommt durch und wird in das Ausbildungsprogramm der elitären Fernspähertruppe aufgenommen.
Hinweis
VOD: RTL+