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Was bedeuten Flucht und Vertreibung für die Betroffenen?
Das beschreibt der Bestsellerautor Erich Maria Remarque in seinem zweiten großen Welterfolg „Arc de Triomphe“. Der Roman erzählt die Liebesgeschichte eines verfolgten deutschen Emigranten, der unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Paris auf eine geheimnisvolle Frau trifft. Eine Amour fou, wie Remarque sie selbst erlebt hat - mit der Hollywood-Diva Marlene Dietrich. In einer Zeit, als für beide Weltstars ein Leben im faschistischen Deutschland ausgeschlossen war.
Die Dokumentation rekonstruiert die Parallelität dieser realen Liebesgeschichte mit der fiktiven des Romans. In „Arc de Triomphe“ verarbeitet Remarque nicht nur den Schmerz seines eigenen Heimatverlusts, sondern auch seine über zehn Jahre währende, aufreibende Beziehung zu Marlene Dietrich. Entlang der Lebensstationen des Paares und auf der Grundlage von biografischen und historischen Dokumenten und Filmauszügen (1947 wurde „Arc de Triomphe“ in Hollywood in Starbesetzung verfilmt) begibt sich der Film auf eine mitreißende Zeitreise.
Von Paris und Antibes nach Los Angeles und New York rekonstruiert der Film die bewegende Entstehungsgeschichte dieses stark autobiografischen Romans, der heute als ein Schlüsselwerk der europäischen Exilliteratur gilt, und als das literarische Vermächtnis einer langjährigen Leidenschaft zweier Weltstars.
Hinweis
Personen
| Regie: | Rolf Lambert, Hedwig Schmutte |
| von: | Rolf Lambert, Hedwig Schmutte |