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Cooler geht es wohl kaum: Elina Mäkelä ist Kaltwasserschwimmerin. Ihr Ziel ist es, die Polar Ice Mile vor Spitzbergen zu absolvieren. Die Dokumentation begleitet die Finnin bei der Vorbereitung auf dieses Extremsportereignis, das sie an ihre körperlichen und psychischen Grenzen bringt. Besonders im Fokus steht die Ambivalenz von Kälte - es gibt positive und negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Herausforderung, der sich Elina stellt, ist in jedem Fall enorm, und schon im Training wird klar, dass sie sich und ihrem Körper Übermenschliches abverlangt.
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Die Dokumentation veranschaulicht die faszinierenden Effekte von Kälte. Bereits das Training für die „Eismeile“ in der nordatlantischen Inselgruppe Spitzbergen ist Tag für Tag ein Härtetest für Elina Mäkelä. Die finnische Kaltwasserschwimmerin lässt zusätzlich zur Vorbereitung auf das Extremsportevent in Zusammenarbeit mit Spitzenforschern eine Reihe von Untersuchungen über sich ergehen. Getestet wird zum Beispiel, wie das kalte Wasser ihre Leistung beeinträchtigt und wie lange es dauert, bis eine Unterkühlung einsetzt.
Die negativen Auswirkungen von Kälte auf den menschlichen Organismus sind hinreichend bekannt, die positiven Effekte jedoch weit weniger erforscht. Kaltwasserschwimmerinnen und -schwimmer gelten als weniger anfällig für Erkrankungen der oberen Atemwege, außerdem kann sich das Schwimmen in kaltem Wasser positiv auf das Gewicht auswirken und soll auch der geistigen Gesundheit zuträglich sein, heißt es. Immer mehr Menschen versuchen sich daher im Eisbaden und Winterschwimmen. Aber kann jeder Mensch lernen, die Kälte zu ertragen wie Elina?
Auch zeigt die Dokumentation, warum der gestiegene Lebensstandard dazu führt, dass sich der menschliche Organismus zunehmend schlechter an extreme Kälte anpasst. Darüber hinaus beleuchtet sie die therapeutischen Potenziale von Kälte, etwa bei der Behandlung von Diabetes.
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Synchronfassung
Personen