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Julien ermordet den Ehemann seiner Geliebten Florence. Das perfekte Verbrechen, hätte Julien nicht ein verräterisches Indiz vergessen. Um es zu beseitigen, kehrt er zum Tatort zurück - und bleibt dort im Fahrstuhl stecken. - Mit seinem Langfilmdebüt (1957) gelang dem erst 25-jährigen Louis Malle gleich zu Beginn seiner Karriere ein Meisterwerk der französischen Nouvelle Vague.
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Eigentlich ist der Plan perfekt: Julien Tavernier erschießt seinen Chef, den Ehemann seiner Geliebten Florence, nach Dienstschluss in dessen Büro und lässt die Tat nach Suizid aussehen. Doch kaum unten auf der Straße angekommen, fällt ihm auf, dass er ein verräterisches Indiz hinterlassen hat. Unbemerkt stiehlt er sich zurück in das am Abend verlassene Bürogebäude - und bleibt dort im Fahrstuhl stecken.
Während Florence auf der Suche nach Julien verzweifelt durch das nächtliche Paris irrt, stiehlt ein junges Paar das Auto des Mörders. Die abenteuerliche Spritztour der beiden endet in einem Hotel, wo sie unter dem Namen Julien Tavernier ein Zimmer mieten und sich mit einem deutschen Ehepaar anfreunden. Als das Diebespaar sich in der Nacht unbemerkt mit dem Wagen der Deutschen davonmachen will, wird es von ihnen überrascht.
Im Affekt erschießt der Autodieb das Ehepaar mit einem Revolver, den er in Juliens Auto gefunden hat, und flüchtet mit seiner Freundin. Die Folgen sind für alle fatal. Aus dem Aufzug befreit, kann sich Julien zwar am nächsten Morgen heimlich aus dem Gebäude schleichen, weiß aber nicht, dass die Polizei ihn bereits sucht: Der Mörder wird eines anderen Mordes verdächtigt, den er nicht begangen hat ...
Hinweis
In Frankreich feierte Louis Malles Spielfilmdebüt mit Jeanne Moreau und Maurice Ronet in den Hauptrollen überwältigenden Erfolg und wurde mit dem Prix Louis Delluc als künstlerisch bedeutendster französischer Film des Jahres 1957 ausgezeichnet. „Fahrstuhl zum Schafott“ zeichnet sich sowohl durch atmosphärisch dichte Schwarz-Weiß-Bilder als auch das einprägsame Spiel seiner Darsteller und die improvisierte Jazzmusik von Miles Davis aus, die den Szenen ihren besonderen Charakter verleiht. Malles Debüt folgten weitere bedeutende Spielfilme wie „Die Liebenden“ (1958), „Zazie“ (1960) oder „Privatleben“ (1962).Synchronfassung, Audiodeskription, Produktion: Nouvelles Editions de Films, Online verfügbar von 24/05/2026 bis 24/06/2026
Personen
Schauspieler: Rolle | Florence Carala Julien Tavernier Louis Véronique Simon Carala Frieda Bencker Sekretärin Geneviève Maurice Horst Bencker Inspektor Cherrier Anna |
| Regie: | Louis Malle |
| Drehbuch: | Louis Malle, Roger Nimier |
| Kamera: | Henri Decaë |
| Musik: | Miles Davis |
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