Kinder des Chaos - Die Ausgestoßenen der Nachkriegszeit

Frankreich
bis 00:30
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260508230500
VPS 23:05

Im Bild: 1945 leben Millionen ausgestoßene Kinder in den Trümmern Nachkriegseuropas.


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Bild 1

Im Bild: 1945 leben Millionen ausgestoßene Kinder in den Trümmern Nachkriegseuropas.


Bild 2

Im Bild: Die Geschichte der ausgebeuteten und gestohlenen Kinder, die im Namen übergeordneter Staatsinteressen ausgeschieden worden waren, ist lange verschleiert worden.


Bild 3

Im Bild: Gisela Magula wird im Alter von 2 Jahren von der UNRRA in einem Waisenhaus in München gefunden, nach Frankreich geschickt und Gisèle Petit umbenannt.


Bild 4

Im Bild: Ika Hügel-Marshall (?), Kind einer deutschen Mutter und eines afro-amerikanischen Besatzungssoldaten.


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Im Bild: Auch in Klöstern finden die Mitarbeiter:innen der UNRRA elternlose Kinder.


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Im Bild: Hans-Peter Springmanns Mutter Erna hat auf ihren kleinen Sohn verzichtet und ihn in die Obhut des französischen Staates gegeben.


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Im Bild: Viele der verlorenen Nachkriegskinder erhielten zwangsweise eine neue Identität und Staatsbürgerschaft.


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Im Bild: Tausende Babys werden aus Kinderkrippen, Waisenhäusern, Kinderheimen für den französischen Staat requiriert.


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Im Bild: Die Nothilfe- und Wiederaufbauverwaltung der Vereinten Nationen, UNRRA, kümmert sich nach Kriegsende um die Repatriierung elternloser Kinder.


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Im Bild: Ika Hügel-Marshall (?) hat jahrelang nach ihrem Vater gesucht.


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Im Bild: Tausende Mütter haben Verzichtserklärungen zugunsten des französischen Staates unterzeichnet.


Bild 12

Im Bild: Sébastien Driesbach findet heraus, dass er in Wirklichkeit Hans-Peter Springmann ist, Sohn einer deutschen Mutter und eines französischen Soldaten


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Im Bild: Nach dem Ende des 2.Weltkriegs sind 12 Millionen Kinder in Europa auf sich allein gestellt.


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Im Bild: Gisela Magula kommt 1943 in einem NS-Lebensbornheim zur Welt.


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Im Bild: Viele Kinder kommen in Waisen- oder Kinderheime, oder zu Adoptiveltern.

Themen

    Details

    12 Millionen Kinder waren nach Ende des 2.Weltkriegs auf sich allein gestellt, entführt, zurückgelassen oder verloren gegangen. Vielen wurde absichtlich oder unabsichtlich eine neue Identität und Staatsbürgerschaft verpasst - viele durchlebten eine Odyssee an Waisen- oder Kinderheimen, viele wurden zur Umerziehung Adoptiveltern überantwortet. Sieben Jahrzehnte später stellen sich die überlebenden Betroffenen von damals ihren Traumata von Gewalt, Missbrauch und Hoffnungslosigkeit. Für manche war es eine Sisyphusarbeit, ihre wahre Herkunft zu recherchieren, viele wissen noch immer nicht, wer ihre Eltern waren und was mit ihnen passierte. Es sind Kinder aus Deutschland, Frankreich oder Österreich, die ihre erschütternden Lebensgeschichten erzählen - die aufgrund des aktuellen Krieges in Europa schreckliche, aktuelle Relevanz erfahren. Historiker und Psychologinnen analysieren die Schwere des Erlebten, Archivmaterial und aufwändig gedrehte Spielszenen machen das Schicksal dieser Kinder des Krieges wieder lebendig. Deutsche Bearbeitung: Judith Brandner

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