Themen
Details
Luis Rubiales war sich keiner Schuld bewusst. Er glaubte, 2023 bei der Siegerehrung nichts Falsches getan zu haben. Doch in der Öffentlichkeit wurde er für sein Verhalten nach dem WM-Finale der Frauen scharf kritisiert. Seine Anwältin hielt eine Vorverurteilung für unangemessen. Sie verglich den Aufruhr in Medien mit einer Hexenjagd. Insofern war der Gerichtsprozess rund 18 Monate nach dem Eklat auch eine Erlösung. Luis Rubiales sehnte den Termin zwar nicht herbei, aber er war laut eigener Aussage froh, endlich seine Sicht der Dinge schildern zu dürfen.
Hinweis
War es ein sexueller Übergriff oder eine harmlose, freundschaftliche Geste? Als Luis Rubiales die Spielerin Jennifer Hermoso nach dem Gewinn des WM-Titels 2023 bei der Siegerehrung in Australien auf den Mund küsste, löste der damalige Präsident des spanischen Fußballverbandes in der Öffentlichkeit eine heftige Kontroverse aus. Manche hielten sein Verhalten für kriminell. Andere fanden, dass er zu hart kritisiert wurde. Rund 18 Monate nach dem Eklat musste sich Luis Rubiales für sein Betragen vor dem Staatsgerichtshof in Madrid verantworten. Diese zweiteilige Dokumentation leuchtet die Hintergründe des Prozesses aus. In „Rubiales vs. Hermoso“ kommen beide Parteien zu Wort.