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Anlässlich ihres 85. Geburtstages, den Senta Berger am 13. Mai begeht, schaut der Film auf ihr bewegtes Leben zurück.
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Mit 17 flog Senta Berger aus dem berühmten Max Reinhardt Seminar, was nichts weniger als der Beginn einer atemberaubenden Schauspielkarriere zwischen Hollywood, Italien, Berlin und München war. Zunächst festgelegt auf die schöne „Sexbombe“ aus Wien entwickelte sie sich nach und nach zu einer Charakterdarstellerin in Film und im Fernsehen. Heute ist sie eine der wenigen Schauspielerinnen, die bis ins Alter immer noch als attraktive Frau wahrgenommen und als Charakterdarstellerin besetzt werden. Sie ist ein Role-Model für viele jüngere Frauen, da sich in ihrer Person vieles verknüpft: Haltung, Karriere, Kinder, glückliche Ehe, Würde und Erfolg im Alter.
Der Film zeigt wichtige Lebensstationen ihrer frühen Anfänge in Wien, berichtet von den bewegten ersten Jahren im Filmgeschäft, als sie, blutjung und atemberaubend schön, die großen Hollywood Stars traf, aber auch einiges zum Thema „MeToo“ erlebte. Neben ihrer eigenen Karriere produzierte sie zusammen mit ihrem Mann umstrittene und Oskar prämierte Filme, und mischte sich auch immer wieder in gesellschaftliche Debatten ein. So beteiligte sie sich etwa an der Stern-Kampagne 1972 gegen den Abtreibungsparagrafen §218 und unterstützte den Wahlkampf von Willy Brandt.
Ein Filmteam begleitet Senta Berger u.a. an ihren „Trostort“ an die Isar in München und zeigt Ausschnitte aus den schönsten und wichtigsten Film- und Fernsehrollen ihrer über 60-jährigen Karriere.
Neben Senta Berger selbst kommen ihre Familie und Weggefährten zu Wort: Michael Verhoeven, die Söhne Simon und Luca, Elke Heidenreich, Friedrich von Thun, Mario Adorf und andere.
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