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Man nennt sie «Gastgeber unter dem Himmel», die Hüttenwarte des SAC. So romantisch das Hüttenleben klingen mag, die Hüttenwarte oder Hüttenwartinnen machen einen Knochenjob. «SF bi de Lüt» verbringt eine Sommersaison lang auf drei SAC-Hütten und taucht ein in das arbeitsintensive Alltagsleben der Hüttenwarte und ihrer Familien.
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Nach einem verregneten Juli zeigt sich der August von seiner schönsten Seite. Das merken auch die Hüttenwarte in den Bergen. Vor allem an heissen Tagen zieht es viele Wanderer und Bergsteiger in die Höhe, wo sie auf den SAC-Hütten wunderbare Sommerabende geniessen.Für Megi Schleiss, 31, Hüttenwartin auf der Rugghubelhütte oberhalb von Engelberg OW, ist einer dieser Abende jedoch alles andere als gemütlich. Als Hundeführerin der Alpinen Rettung Zentralschweiz muss sie mit ihrem Geländesuchhund Finn zu einem Notfall ausrücken und verlässt Hals über Kopf die Hütte. Zum Glück sind die beiden Angestellten Angeline und Martin erfahren genug, um den Hüttenbetrieb auch alleine zu managen.Die Hüttenwart-Nachfolge von Ruth, 55, und Walter Schläppi, 66, auf der Gelmerhütte ist auf guten Wegen. Ihr Sohn Peter wird dieses Amt übernehmen, sehr zur Freude der SAC-Sektion. Auch die Ehefrau von Peter steht hinter dem Entscheid. Sie bleibt aber mit den beiden kleinen Kindern im Tal unten. Auf der Silvrettahütte ob Klosters ist Hüttenwart Stefan Rauch, 32, froh, dass ihn seine Freundin Ursula in den Sommerferien auf der Hütte unterstützt. Die Umbauarbeiten laufen auf Hochtouren, und gleichzeitig müssen auch die Gäste bewirtet und beherbergt werden. Als sich ein Superpuma-Helikopter nähert, der tonnenschwere Teile nach oben fliegt, bricht beinahe das Chaos aus. Denn der Luftdruck der gewaltigen Rotoren lässt alles durch die Luft wirbeln, was nicht niet- und nagelfest ist.
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