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Antonio Banderas und Pedro Almodóvar: Zwei spanische Stars, deren außergewöhnliche künstlerische Verbindung seit über 40 Jahren filmische Meisterwerke schafft. Von der wilden Movida Madrids über acht gemeinsame Filme bis zu Banderas‘ US-Karriere zeigt sich sein wahres Können stets in Almodóvars provokanten, innovativen Werken - zuletzt in „Leid und Herrlichkeit“.
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Seit mehr als 40 Jahren verbindet die beiden spanischen Stars der Filmbranche Antonio Banderas und Pedro Almodóvar eine außergewöhnliche künstlerische Beziehung. Auch wenn Banderas durch seine US-amerikanische Karriere zum weltweit wohl bekanntesten spanischen Schauspieler wurde, so zeigte und zeigt sich sein wahres Können in den Werken Almodóvars. Acht Filme drehte er mit dem Enfant terrible des spanischen Kinos.
Die beiden Männer begegnen einander im wilden Madrid der 1980er Jahre, in den Jahren der sogenannten Movida, aus denen Almodóvars symbolträchtigste Filme hervorgingen. Banderas und seine Männlichkeit inspirieren den Regisseur, lassen ihn zu seiner Muse werden, die all seinen Sehnsüchten Gestalt zu verleihen vermag - in einem provokanten, innovativen Kino des Begehrens, das die Grenzen der Geschlechter verschwimmen lässt.
Anfang der 1990er Jahre verlässt Banderas seinen Mentor, um in den USA Karriere zu machen und dort zum Inbegriff des Latin Lovers zu werden. Almodóvar hingegen bleibt dem europäischen Kino treu und wird mehr denn je zum Filmemacher der Frauen mit Stoffen, die das Publikum mitten ins Herz treffen.
Erst 20 Jahre später finden die beiden wieder zueinander, in Almodóvars verstörendem Melodram von 2011 „Die Haut, in der ich wohne“. Acht Jahre später entsteht „Leid und Herrlichkeit“ mit Banderas in der Rolle eines Filmregisseurs, der an einem Wendepunkt in seinem Leben zurückblickt - unverkennbar Almodóvars Alter Ego. Aus der Verschmelzung der beiden Charaktere Banderas und Almodóvar wird ein mehrfach preisgekröntes Meisterwerk.
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Synchronfassung
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