Handwerkskunst

Wie ein Maskenbildner arbeitet

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In der Maskenwerkstatt des Staatstheaters Mainz kann man schon mal seinen Kopf verlieren - glücklicherweise nur als Abguss aus Silikon. Um das lebensechte Abbild einer Darstellerin zu erschaffen, sind viele Arbeitsschritte nötig - vom Abformen in Plastilin bis hin zum Einstechen der Haare.

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    In der Maskenwerkstatt des Staatstheaters Mainz kann man schon mal seinen Kopf verlieren - glücklicherweise nur als Abguss aus Silikon. Für die Oper „Der Chronoplan“ fertigt Guido Paefgen die lebensechte Büste einer Sängerin an. Bis die Figur ihrem Vorbild genau gleicht, sind viele Arbeitsschritte nötig. Der Lebend-Abguss mit Silikon bildet die Grundlage für das Plastilin-Modell. Doch erst nach einem weiteren Abguss erhält man die hautfarbene Figur, die später auf der Bühne zu sehen ist. Seit 2004 ist Guido Peafgen Chefmaskenbildner am Staatstheater Mainz. Von dezenten Make-up bis zur kompletten Verwandlung und zu Special Effects wie plastischen Körper- und Gesichtsteilen - dieser Beruf ist extrem vielfältig. Drei Jahre dauert die duale Ausbildung. Dabei geht es nicht nur darum, wie man die Darsteller:innen für die Bühne aufhübscht, sondern vom Perückenknüpfen bis zur Anfertigung von Gipsformen und Latexprothesen steht jede Menge handwerkliches Spezialwissen auf dem Programm.

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