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Wissenschaftlerinnen und Umweltschützer setzen sich weltweit gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung dafür ein, Wildkorridore wiederherzustellen. In dieser Folge: In Namibia ist die Tierwelt unablässig auf Wanderschaft - auf der Suche nach Nahrung und Artgenossen zur Fortpflanzung. Doch die Privatisierung von Land und der Bau von Zäunen schränken ihre Lebensräume ein.
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In der Region Kunene im Nordwesten Namibias stellt das tägliche Leben eine Herausforderung dar, denn die Ressourcen sind knapp. In dieser Wüste im südwestlichen Afrika, die zu den unwirtlichsten Gegenden der Welt zählt, teilt sich der Mensch den Lebensraum mit vielen Tierarten: Elefanten, Giraffen, Oryxantilopen, Springböcke und Paviane leben hier.Noch vor 30 Jahren errichteten die Menschen Zäune, um sich vor wilden Tieren zu schützen, und töteten sie, wenn sie ihnen zu nahe kamen. Zudem wurde intensiv gejagt, wodurch die Bestände stark dezimiert wurden. Heute sind viele Zäune abgebaut, der Wildkorridor ist wiederhergestellt, und die Tierwelt kehrt allmählich zurück. Innerhalb von drei Jahrzehnten hat sich die Situation grundlegend gewandelt.Ein Tier steht sinnbildlich für diese Entwicklung: der Wüstenlöwe. Vor 30 Jahren lebten nur noch 20 Exemplare in der Region, heute sind es siebenmal so viele. Die Hoffnung auf ein neues natürliches Gleichgewicht wächst. Doch der Zustand bleibt fragil - dieser Erfolg muss jeden Tag aufs Neue gesichert werden.
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