Tracks East

Deutschland, 2026
bis 01:10
Magazin
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • 20260318004000
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Persische Teppichkultur und Frauenrechte spielen eine zentrale Rolle in der Kunst des iranischen Street-Artists Nafir. Immer wieder hat er seine Kunst heimlich in den Straßen Teherans aufgehängt.


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Persische Teppichkultur und Frauenrechte spielen eine zentrale Rolle in der Kunst des iranischen Street-Artists Nafir. Immer wieder hat er seine Kunst heimlich in den Straßen Teherans aufgehängt.


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Enttäuschte Hoffnungen: Die anhaltende Inflation destabilisiert Venezuela, während unter Delcy Rodríguez, der ehemaligen rechten Hand Nicolás Maduros, das System aus Repression und Zensur bestehen bleibt.

Übersicht

Die USA entdecken den Imperialismus neu und lassen die Muskeln spielen. Es gilt wieder das Recht des Stärkeren in der Welt. Trumps Angriffe auf Venezuela und den Iran waren auch ein Signal an die Welt. US-Kriegsminister Pete Hegseth formulierte es nach der Militäroperation in Venezuela noch drastischer: „F... around - and find out“. Menschen in Venezuela und aus dem Iran erzählen, was die neue Welle des US-Interventionismus mit ihrem Leben macht. Exil-Journalistin Masha Borzunova analysiert Trumps „Peace through Strength“-Strategie.

Themen

    Details

    Nach der Entführung Maduros im Januar gingen die Bilder der feiernden Exil-Community aus Venezuela um die Welt. In „Tracks East“ erzählen ein bildender Künstler und eine Theaterdramaturgin aus Caracas von ihren Hoffnungen - aber auch von ihrem Trauma nach dem US-Angriff. Es überwiegten Enttäuschung und Unsicherheit: Denn obwohl Maduro weg ist, bleibt für die Bewohner das System von Repression und Zensur in Kraft - jetzt unter der ehemaligen rechten Hand Maduros, Delcy Rodríguez. Der iranische Street-Artist Nafir ist vor kurzem nach Deutschland gezogen. In seiner Kunst spielen die persische Teppichkultur und Frauenrechte eine zentrale Rolle. Immer wieder hatte er seine Kunst heimlich in den Straßen Teherans aufgehängt. Jetzt, im Exil, musste er aus der Ferne die brutalen Niederschlagungen der Proteste im Januar 2026 mit zehntausenden Toten mit ansehen. In einer Kolumne analysiert „Tracks East“ Journalistin Masha Borzunova Trumps „Peace Through Strength“-Strategie - und zeigt die Hilflosigkeit der russischen Propaganda beim Versuch, die US-Interventionen Kreml-gerecht zu kommentieren. Für den letzten Beitrag der Sendung bleibt „Tracks East“ in Russland und berichtet über den Fall Evgenia Berkovich. Die einstige Schülerin des in Deutschland gefeierten Ballett-Regisseurs Kirill Serebrennikow ist seit 2023 in Haft.

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